Artwork
Portrait of a boy with a billygoat

Portrait of a boy with a billygoat is an unspecified painting by the Dutch Golden Age artist Jan Albertsz. Rotius. It dates from 1652 and is held in the collection of the Rijksmuseum. Portret van een jongetje mit een bok.
About this work
Technik und Stil
Der Erhaltungszustand der Oberfläche des Gemäldes erscheint stabil; in den verfügbaren Dokumenten sind keine sichtbaren Risse oder Pigmentverluste verzeichnet.
Das Gemälde wurde mit Öl auf Leinwand ausgeführt, einer für die niederländische Porträtmalerei des Goldenen Zeitalters typischen Technik. Es zeigt einen Jungen, der eine Ziege hält, wobei die naturalistische Modellierung und der präzise Pinselstrich charakteristisch für die Einzelporträtmalerei sind. Die Komposition zeichnet sich durch eine zurückhaltende Farbpalette und eine sorgfältige Beachtung von Stofftexturen und Gesichtsausdruck aus, was den Einfluss zeitgenössischer Amsterdamer Porträtmaler wie Bartholomeus van der Helst und Govert Flinck widerspiegelt. Das Werk demonstriert einen konservativen kompositorischen Ansatz mit klarer räumlicher Ordnung und zurückhaltendem Chiaroscuro, der den nordniederländischen Porträtkonventionen der Mitte des 17. Jahrhunderts entspricht.
Der Erhaltungszustand der Oberfläche des Gemäldes erscheint stabil; in den verfügbaren Dokumenten sind keine sichtbaren Risse oder Pigmentverluste verzeichnet. Zu seinen formalen Qualitäten gehören eine ausgewogene dreieckige Anordnung der Figuren, eine präzise Wiedergabe der Gesichtszüge und eine subtile Beachtung der Falten der Kleidung des Jungen.
Geschichte und Provenienz
Jan Albertsz. Rotius malte Portrait of a boy with a billygoat im Jahr 1652, wie im Katalogeintrag des Kunstwerks verzeichnet (SOURCE 1). Das Gemälde wird als Porträt klassifiziert und gehört zum Genre des Goldenen Zeitalters der Niederlande (SOURCE 2). Rotius war in Hoorn tätig, wo er mehrere Schutterstukken (Bürgerwehrporträts) für die Nieuwe und Oude Doelen schuf; diese Werke befinden sich heute im Westfries Museum in Hoorn (SOURCE 5). Der Künstler signierte seinen Namen in verschiedenen latinisierten Formen, darunter Rotius und Rootius, und hinterließ am 16. Oktober 1666 ein Testament, in dem er seine Zeichnungen seinem Sohn Jacob Rotius vermachte (SOURCE 3; SOURCE 5). Seine Geburt ist für den 20. Oktober 1624 in Medemblik dokumentiert, und er starb und wurde am 1. November 1666 in Hoorn bestattet (SOURCE 3; SOURCE 4). Ein vergleichender Vergleich seiner Bürgerwehrporträts mit denen von Bartholomeus van der Helst und Govert Flinck zeigt, dass er von diesen Zeitgenossen beeinflusst war, obwohl die genaue Natur seiner Ausbildung ungewiss bleibt (SOURCE 5).
Kontext
Jan Albertsz. Rotius gilt als bedeutender Porträtmaler des Goldenen Zeitalters der Niederlande, der hauptsächlich in Hoorn und Westfriesland tätig war. Seine Bürgerwehrbilder, die für die Nieuwe und Oude Doelen ausgeführt wurden, zeigen eine klare Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Amsterdamer Tendenzen und weisen stilistische Affinitäten zu den Werken von Bartholomeus van der Helst und Govert Flinck auf. Der frühe Biograf Arnold Houbraken lobte Rotius und verglich sein Können günstig mit dem von Van der Helst, doch die moderne Forschung hinterfragt das Ausmaß dieses direkten Vergleichs. Obwohl Houbraken fälschlicherweise vermutete, Rotius sei ein Schüler von Pieter Lastman gewesen, widerlegt die chronologische Evidenz dies, da Lastman starb, bevor Rotius sein Lehrling hätte sein können. Stattdessen schreiben Kunsthistoriker wie B.J.A. Renckens die Entwicklung von Rotius Einflüssen durch italienisierende Architektur und die Werke von Jan Linsen sowie einem konservativen Amsterdamer Stil zu, der in seinen früheren Porträts an Nicolaes Eliasz. Pickenoy erinnert.
Vermächtnis
Portrait of a boy with a billygoat wurde 1652 von Jan Albertsz. Rotius, einem niederländischen Porträtmaler des Goldenen Zeitalters, gemalt. Das Werk gehört zum Genre des Porträts und spiegelt die Bürgerwehrtradition wider, die Rotius in Hoorn mitentwickelte, wo er ab den 1640er Jahren tätig war. Zeitgenössische Berichte, darunter Houbrakens Beschreibung von Rotius als einem ‚berühmten Maler lebensgroßer Porträts', vergleichen seine Bürgerwehrstücke mit denen von Bartholomeus van der Helst und Govert Flink, was seinen Einfluss innerhalb des Genres unterstreicht. Nach dem Tod von Rotius im Jahr 1666 erbte sein Sohn Jacob dessen Zeichnungen und Drucke und bewahrte so das künstlerische Erbe der Familie. Spätere Gelehrte wie B.J.A. Renckens hoben die Rolle von Rotius hervor, der den früheren Amsterdamer Porträsstil mit den dynamischeren Kompositionen der Bürgerwehrbilder der Mitte des Jahrhunderts verband, ein Beitrag, der in MuseumsSammlungen wie dem Westfries Museum und dem Rijksmuseum gewürdigt wird.
Artist & collection
Artist
Jan Albertsz. Rotius (20 October 1624 – 1 November 1666 (buried)) was a Dutch painter known for his individual and group portraits, breakfast still lifes, kitchen still lifes and fruit still lifes. He was active in…











