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La mare aux Fées in Fontainebleau

La mare aux Fées in Fontainebleau, by Alphonse Asselbergs, oil, 1888
La mare aux Fées in Fontainebleau, by Alphonse Asselbergs, oil, 1888

La mare aux Fées in Fontainebleau is an oil painting by the Barbizon school artist Alphonse Asselbergs. It dates from 1888 and is held in the collection of the Groeningemuseum.

About this work

Überblick

La mare aux Fées in Fontainebleau ist eine Ölmalerei auf Leinwand des belgischen Künstlers Alphonse Asselbergs, datiert auf 1876.

La mare aux Fées in Fontainebleau ist eine Ölmalerei auf Leinwand des belgischen Künstlers Alphonse Asselbergs, datiert auf 1876. Mit den Maßen 91,5 mal 152,5 Zentimeter zeigt die horizontal komponierte Darstellung einen sumpfigen Teich im Wald von Fontainebleau bei Paris, ausgeführt in der naturalistischen, erdigen Farbpalette, die für den reifen Stil des Künstlers charakteristisch ist. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Groeningemuseum in Brügge (Musea Brugge), wo es unter der Inventarnummer 0000.GRO0008.I katalogisiert ist. Das Werk stellt ein bedeutendes Beispiel der belgischen Landschaftsmalerei dar, die von der Schule von Barbizon beeinflusst wurde, und belegt Asselbergs' Engagement für die Freilichtmalerei sowie seine Auseinandersetzung mit einer der gefeiertsten Stätten der französischen Landschaftskunst des neunzehnten Jahrhunderts.

Motiv und Bedeutung

Das Gemälde zeigt La Mare aux Fées, einen sumpfigen Teich auf einer Hochebene im Wald von Fontainebleau, dessen Name auf legendäre Aberglauben zurückgeht, die in der Tradition untergegangen sind. Im Zentrum der Komposition liegt der namensgebende Teich, umgeben von verstreuten Bäumen und niedriger Vegetation. Rechts stehen mehrere große Eichen mit kahlen, sich windenden Ästen, links kleinere Bäume mit spärlichem Frühlingslaub. Zwei kleine Vögel fliegen tief über das Wasser und beleben ansonsten eine menschenleere Szene. Im Vordergrund dominieren braune und goldene Gräser mit einem felsigen Vorsprung links unten, während der Himmel die obere Hälfte der Leinwand einnimmt, gefüllt mit blassblauem Himmel und weichen weißen Wolken. Das Licht scheint von hinter dem fernen Horizont zu kommen und wirft subtile Schatten über das Gelände. Die Szenerie deutet auf einen ruhigen, leicht wilden Naturbereich in der Dämmerung hin und evoziert die friedliche doch geheimnisvolle Atmosphäre, die diesen Ort zu einem wiederkehrenden Motiv für Künstler machte. Das Fehlen menschlicher Figuren unterstreicht den ungezähmten Charakter der Landschaft, während der volkstümliche Name des Teiches auf Narrative hindeutet, die unter der stillen Oberfläche verborgen liegen.

Technik und Stil

Asselbergs führte das Werk in Öl auf Leinwand aus und verwendete einen flüssigen, bildnerischen Stil mit natürlichen Erdtönen, der ihn der belgischen Landschaftstradition zuordnet. Die Pinselstriche wirken im Laub glatt und detailliert, im Himmel breiter, was eine nuancierte Behandlung verschiedener natürlicher Elemente ermöglicht. Die Palette reicht von erdigen Brauntönen und gedämpften Grüntönen bis hin zu kühlen Blautönen und warmen Cremetönen; sie verzichtet auf leuchtende Farben zugunsten subtiler atmosphärischer Effekte. Dieser zurückhaltende chromatische Ansatz spiegelt den Einfluss der Freilichtmalerei wider, die Asselbergs seit seiner ersten Begegnung mit dieser Praxis in der Künstlerkolonie in Anseremme im Sommer 1866 übernommen hatte. Das horizontale Format der Komposition mit einer Breite von über 1,5 Metern erlaubt eine ausgedehnte Darstellung der Landschaft, die die Weite des Himmels und das flache Sumpfgelände betont. Der Erhaltungszustand des Gemäldes und seine spezifische Konservierungsgeschichte sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert, doch das Werk wurde für wissenschaftliche und öffentliche Zwecke in hoher Auflösung digital reproduziert.

Geschichte und Provenienz

Das Gemälde entstand 1876, in einer Zeit, als Asselbergs nach seiner Rückkehr aus Algerien 1874 gelegentliche Ausflüge in die Wälder von Fontainebleau unternahm. Das Werk steht in engem Zusammenhang mit einem Begleitbild mit dem Titel 'Dag in maart bij 'La Mare aux fées'' (Ein Tag im März bei 'La Mare aux Fées'), ebenfalls datiert auf 1876, das sich in der Sammlung des Museum voor Schone Kunsten in Brüssel befindet. Die Leinwand aus Brügge wurde wahrscheinlich um denselben Zeitraum wie dieses Gegenstück gemalt. Das Gemälde gelangte in die Sammlung des Groeningemuseum, Teil von Musea Brugge, doch spezifische Details zu seiner Akquisition und der Provenienz vor dem Erwerb durch die Institution sind in den verfügbaren Quellen nicht verzeichnet. Das Werk ist über digitale Plattformen wie Wikimedia Commons und die LUKAS-Bilddatenbank Kunst in Flandern zugänglich, wobei hochauflösende fotografische Reproduktionen unter der Kennzeichnung Public Domain verfügbar sind. In den bereitgestellten Quellen ist keine umfangreiche Ausstellungsgeschichte dokumentiert.

Kontext

Alphonse Asselbergs (1839-1916) war eine zentrale Figur der Tervurener Schule, der belgischen Entsprechung der Schule von Barbizon, deren Gründung er durch regelmäßige Aufenthalte in der Künstlerkolonie in Tervuren von 1867 bis 1871 maßgeblich förderte. Geboren in Brüssel in eine wohlhabende Familie im Papierhandel, gab er 1866 den Kaufmannsberuf auf, um sich der Kunst zu widmen. Er erhielt seine Ausbildung beim Landschaftsmaler Edouard Huberti und freundete sich mit Théodore T'Scharnerotr an. Seine Arbeit in Fontainebleau brachte ihn während seiner Aufenthalte in Barbizon in direkten Kontakt mit den Anhängern von Théodore Rousseau, dem führenden Meister der Schule von Barbizon. Bis 1868 hatte er die Société Libre des Beaux-Arts mitgegründet und stellte mit positiver Kritik aus. Das Gemälde reflektiert die breitere europäische Bewegung des neunzehnten Jahrhunderts hin zur naturalistischen Landschaftsmalerei, bei der Künstler versuchten, spezifische Orte mit Treue zu atmosphärischen Bedingungen und der lokalen Topografie festzuhalten. Asselbergs' orientalistische Werke aus seinem Algerienaufenthalt von 1873-1874 erwiesen sich als kommerziell wenig erfolgreich, doch seine europäischen Landschaften, einschließlich dieser Fontainebleau-Szene, festigten seinen Ruf. 1881 wurde er zum Offizier des Leopoldsordens ernannt und erhielt 1896 einen zweiten Auftrag.

Nachwirkung

La mare aux Fées in Fontainebleau zeugt von der internationalen Reichweite der Ästhetik von Barbizon und ihrer Übernahme durch belgische Maler. Der Wald von Fontainebleau und insbesondere die Hochebene Mare aux Fées waren bis zum späten neunzehnten Jahrhundert zu einer der bemerkenswertesten und am häufigsten dargestellten Stätten der europäischen Landschaftskunst geworden, wie zeitgenössische Beschreibungen festhielten, die seine Fähigkeit priesen, selbst bei wiederholten Besuchen neue Aspekte zu bieten. Asselbergs' Behandlung dieses gefeierten Ortes zeigt, wie belgische Künstler zur französischen Landschaftstradition beitrugen und sie transformierten. Die Erhaltung des Begleitbildes in Brüssel neben dieser Leinwand aus Brügge deutet darauf hin, dass das Motiv für den Künstler von besonderer Bedeutung war. Heute gewährleistet die Zugänglichkeit des Gemäldes durch digitale Reproduktion und seine Präsenz in der Sammlung des Groeningemuseum seine fortgesetzte Verfügbarkeit für wissenschaftliche Studien und die öffentliche Wertschätzung, auch wenn Asselbergs' breiterer Ruf etwas von seinen französischen Zeitgenossen und von Hippolyte Boulenger, der als der wichtigste belgische Vertreter der Landschaftsmalerei dieser Periode gilt, überschattet bleibt.

The Pond (La Mare)
The Pond (La Mare), Théodore Rousseau

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Artist

Alphonse Asselbergs

Alphonse Asselbergs (1839–1916) was an artist, born in Brussels.

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