Artwork
The Virgin and Child

The Virgin and Child is a paint painting by Pseudo Granacci. It dates from 1510 and is held in the collection of the Gemäldegalerie Berlin.
About this work
Übersicht
Die Jungfrau und das Kind ist ein religiöses Gemälde aus dem Jahr 1510, ausgeführt in Öl auf einer Pappelholztafel.
Die Jungfrau und das Kind ist ein religiöses Gemälde aus dem Jahr 1510, ausgeführt in Öl auf einer Pappelholztafel. Das Werk wird dem Pseudo Granacci zugeschrieben, einer Bezeichnung für einen Künstler, dessen Stil an den florentinischen Maler Francesco Granacci erinnert, dessen genaue Identität jedoch ungeklärt bleibt. Das Gemälde befindet sich derzeit in der Gemäldegalerie Berlin. Es zeigt Madonna und Jesuskind in einer runden Komposition, die eine intime figürliche Interaktion mit einer fernen Landschaftsperspektive verbindet, was charakteristisch für die florentinische Andachtskunst des frühen 16. Jahrhunderts ist.
Technik und Stil
Der Künstler führte das Werk in Öl auf einer Pappelholztafel aus. Die Komposition ist rund und konzentriert sich auf die beiden Figuren vor einem flachen roten Hintergrund, der von schmalen ornamentalen Bändern eingefasst ist. Eine niedrige graue Mauer trennt den Vordergrund von einer Landschaft mit grünen Hügeln, verstreuten Bäumen und einem hellblau-grünen Himmel. Stilistisch ist die Modellierung der Gesichter und Gewänder weich und stufenlos, mit sanften Übergängen zwischen Licht und Schatten. Die Farbpalette kontrastiert die dominierenden Rot-, Grün- und warmen Fleischtöne der Figuren mit den kühleren Grüntönen und Blautönen des Hintergrunds. Die Malfläche zeigt durchgängig feine Risse sowie Bereiche mit Farbabtrag und altersbedingtem Verschleiß, insbesondere bei den dunkleren Pigmenten.
Geschichte und Provenienz
Das 1510 entstandene Gemälde ist in der Gemäldegalerie Berlin unter der Inventarnummer GG 1134 katalogisiert, wo es derzeit aufbewahrt wird. Die genauen Details zu seiner ursprünglichen Auftragserteilung und der Besitzkette vor dem Eintritt in die Berliner Sammlung sind in den verfügbaren Quellen nicht dokumentiert. Die Zuschreibung an den Pseudo Granacci spiegelt eine wissenschaftliche Klassifizierung wider und keine eindeutige Identifizierung des Schöpfers. Die Erhaltung des Werks mit seinem ursprünglichen Träger hat seine fortgesetzte Erforschung und Präsentation als Beispiel für die florentinische Malerei des frühen 16. Jahrhunderts in der Sammlung des Museums ermöglicht.
Kontext
Die Zuschreibung an den Pseudo Granacci verortet das Werk im weiteren Umkreis von Francesco Granacci, einem italienischen Renaissance-Maler, der in Florenz tätig war. Granacci lernte in der Werkstatt von Domenico Ghirlandaio neben Michelangelo, und seine frühen Werke zeigen den starken Einfluss von Ghirlandaio und Filippino Lippi. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts wandte sich die florentinische Malerei zunehmend den Idiomen der Hochrenaissance zu, und Künstler im Umkreis Granaccis integrierten verstärkt den Einfluss von Fra Bartolommeo. Die Bezeichnung Pseudo Granacci deutet darauf hin, dass der Maler eng mit diesem stilistischen Übergang verbunden war und Werke schuf, die die kompositorischen Strukturen und die zarte Behandlung von Licht und Schatten, die für die reife Phase Granaccis charakteristisch sind, widerspiegeln, auch wenn die Individualität des Meisters von Wissenschaftlern wie Sydney Joseph Freedberg weiterhin diskutiert wird.
Artist & collection
Artist
Pseudo Granacci made religious paintings in early 1500s Italy. One signed work here shows the Virgin holding the Christ Child in tempera paint, a common choice before oil took over. The figures have soft folds in their…










