Artwork

Halting at a Roadside Inn

Halting at a Roadside Inn, by Pieter de Molijn, unspecified, 1657
Halting at a Roadside Inn, by Pieter de Molijn, unspecified, 1657

Halting at a Roadside Inn is an unspecified painting by the Dutch Golden Age artist Pieter de Molijn. It dates from 1657 and is held in the collection of the Rijksmuseum. Halte bij een herberg.

About this work

Technik und Stil

Seine Kompositionen zeigten oft diagonale Anordnungen mit Figuren, die aus dem Hintergrund hervortraten und so die räumliche Tiefe verstärkten.

Pieter de Molijn arbeitete vorwiegend mit Ölfarbe auf Holz oder Leinwand und verfolgte einen tonalen Landschaftsansatz, der durch gedämpfte Farbpaletten und eine schnelle Ausführung gekennzeichnet ist. Er bevorzugte die Nass-in-Nass-Technik, bei der Farbschichten direkt aufgetragen wurden, um atmosphärische Effekte zu erzielen, insbesondere in Dünen- und Küstenszenen. Seine Kompositionen zeigten oft diagonale Anordnungen mit Figuren, die aus dem Hintergrund hervortraten und so die räumliche Tiefe verstärkten. Obwohl er vor allem für seine Landschaften bekannt ist, schuf er auch Genreszenen, Seestücke und architektonische Studien, was den vielseitigen Output typischer Künstler des niederländischen Goldenen Zeitalters widerspiegelt. Dieser stilistische Reichtum ist in seinen signierten Werken sowie in archivischen Inventaren aus den Jahren 1661 und 1673 dokumentiert.

Kontext

Pieter de Molijn (1595-1661) gilt neben Jan van Goyen und Salomon van Ruysdael als einer der Hauptvertreter der tonalen Phase der niederländischen Landschaftsmalerei, einer Bewegung, die Anfang des 17. Jahrhunderts in Haarlem ihren Schwerpunkt hatte. Sein Gemälde Halting at a Roadside Inn aus dem Jahr 1657 gehört zu einem Werkkorpus, in dem rastende Reisende und Soldaten als bevorzugtes Motiv wiederkehren und seine bekannteren Dünenlandschaften sowie Sommerlandschaften mit Bauernhütten ergänzen. Der weitere künstlerische Kontext von De Molijn wird durch seine Verbindung zur Haarlemmer Lukasgilde definiert, der er 1616 beitrat und deren Dekan er ab 1632 war, sowie durch seine wahrscheinliche Ausbildung bei Esaias van de Velde. Er unterrichtete seinerseits Gerard ter Borch (den Älteren und seinen Sohn), Allart van Everdingen, Jan Coelenbier, Anthony Molijn und Jan Wils und übte so Einfluss auf die nächste Generation niederländischer Landschafts- und Genremaler aus. Seine Übernahme einer schnellen Nass-in-Nass-Technik mit einer eingeschränkten, fast monochromen Palette half, die Produktionszeit zu verkürzen und prägte den tonalen Idiom, der die Haarlemmer Schule definierte. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit seinem Werk umfasst Allen Eva-Jeneys Dissertation von 1987, Hans Ulrich Becks 1998 erschienenes Werkverzeichnis seiner Zeichnungen sowie I. van Thiel-Stromans Studie von 2006 in der Sammlung des Frans Hals Museums, neben früheren Einträgen in Thieme-Becker und Hollstein.

Halting at a roadside inn
Halting at a roadside inn, Pieter de Molijn

Artist & collection

Portrait of Pieter de Molijn

Artist

Pieter de Molijn

Pieter de Molijn (6 April 1595 in London – 23 March 1661 in Haarlem) was a Dutch Golden Age painter and engraver of English birth and Flemish descent.

Rijksmuseum

Museum

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