Artwork
Madonna and Child

Madonna and Child is a tempera painting by the Early Renaissance artist Jacopo Bellini. It dates from 1450 and is held in the collection of the Uffizi Gallery.
About this work
Sujet und Bedeutung
Ikonografische Details umfassen eine Krone und einen kalligraphischen Nimbus, die die byzantinische Tradition der venezianischen Lagune widerspiegeln.
Das Werk zeigt die Jungfrau Maria mit dem Christuskind, ein zentrales Motiv der religiösen Kunst, das die Inkarnation darstellt. Maria ist als Halbfigur dargestellt, die aus einem dunklen Hintergrund hervortritt, um das Kind der Betrachtung des Betrachters zu präsentieren. Ikonografische Details umfassen eine Krone und einen kalligraphischen Nimbus, die die byzantinische Tradition der venezianischen Lagune widerspiegeln. Die Komposition ist so gerahmt, dass sie den Blick durch ein Fenster suggeriert, wobei die Figuren in einem massiven, monumentalen Stil mit weichem Chiaroscuro ausgeführt sind, um eine Renaissance-Solidität zu erzielen. Spezifische symbolische Elemente umfassen das nach vorne lehnende Kind, das seine Mutter sucht, und ein Fuß, der aus ihrem Mantel hervortritt, was einen frühen Versuch der Perspektive darstellt. Die akribische Wiedergabe der bestickten Gewänder und der Fransen betont weiterhin die heilige Natur der Figuren.
Technik und Stil
Ausgeführt 1450, ist dieses Werk eine Temperamalerei auf Holztafel mit den Maßen 69 mal 49 cm. Die Komposition zeigt eine halbfigurige Madonna, die aus einem dunklen Hintergrund hervortritt und das Christuskind hält, als würde sie es dem Betrachter darbieten. Format und Rahmung des Gemäldes erwecken die Illusion eines Blicks durch ein Fenster, ein Mittel, das flämischen künstlerischen Einfluss widerspiegelt. Stilistisch zeigt das Werk eine Hinwendung zur Renaissance-Solidität und Monumentalität, erreicht durch vereinfachte Konturen und weiche Chiaroscuro-Übergänge. Ein früher Versuch der Perspektive ist sichtbar am Fuß des Kindes, der unter dem Mantel der Jungfrau hervorragt. Während der Künstler diese modernen volumetrischen Ansätze übernimmt, bewahrt er byzantinische Traditionen in der akribischen Detailierung der Krone, des kalligraphischen Heiligenscheins und der einzeln gemalten Fransen an den bestickten Gewandborten.
Geschichte und Provenienz
Das Gemälde wird um 1450 datiert und ist in Tempera auf Holz ausgeführt (Quellen 1, 2, 3, 4). Es verblieb jahrhundertelang in einem Kloster in der Region Lucca, bevor es vom Antiquar Costantini beachtet wurde; 1906 erwarb Corrado Ricci es für die Uffizien, ein Kauf, der erhebliche Pressedeutungen auslöste (Quellen 3, 4). Das Werk gehört zu Jacopo Bellinis Renaissance-Phase und spiegelt den Einfluss von Masolino da Panicale wider, den Bellini durch Antonio Vivarini vermittelt aufnahm (Quelle 3).
Das Gemälde befindet sich in den Uffizien in Florenz. Es wurde 1906 von Corrado Ricci für das Museum von einem Kloster in Lucca erworben, nachdem es vom Antiquar Costantini identifiziert worden war. Der Verkauf erzeugte damals erhebliche Kontroversen in der Presse. Eine spezifische Ausstellungsgeschichte ist in den verfügbaren Quellen nicht verzeichnet.
Kontext
Die Madonna mit Kind gehört zu Jacopo Bellinis Renaissance-Phase, einer Periode stilistischer Erneuerung, die durch seine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen Innovationen geprägt war. Das Werk spiegelt den Einfluss von Masolino da Panicale wider, der von 1435 bis 1440 in Lucca tätig war, einen Kontakt, den Bellini durch Antonio Vivarini vermittelt aufnahm. Die Rahmung der Komposition, die einen Blick durch ein Fenster suggeriert, antizipiert eine ähnliche Behandlung in einem verwandten Tafelbild, das sich heute in den Gallerie dell'Accademia befindet, wo Bellini entsprechend flämischen Entwicklungen eine tatsächliche Brüstung einfügte. Innerhalb der Tafel ist Bellinis Bemühung um Modernisierung sichtbar in vereinfachten Konturen, einer monumentaleren Figur und weichen Chiaroscuro-Übergängen, neben einem versuchsamen Perspektiveinsatz am Fuß des Christuskindes, der unter dem Mantel der Jungfrau hervortritt. Die sorgfältige Detailierung der Krone, des kalligraphischen Nimbus und der einzeln gemalten bestickten Fransen bewahrt die byzantinische Tradition der venezianischen Lagune. Der Erwerb des Gemäldes durch die Uffizien 1906 durch Corrado Ricci, nachdem es in den Räumen des Antiquars Costantini aufgespürt worden war, löste öffentliche Kontroversen in der Presse aus.
Das Werk ist von Gloria Fossi im Uffizien-Führer verzeichnet, der von Giunti 2004 herausgegeben wurde.
Artist & collection
Artist
Jacopo Bellini (c. 1400 – c. 1470) was one of the founders of the Renaissance style of painting in Venice and northern Italy. His sons Gentile and Giovanni Bellini, and his son-in-law Andrea Mantegna, were also famous…

















