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Portrait of José Nicolás de Azara

Portrait of José Nicolás de Azara, by Anton Raphael Mengs, oil, 1774
Portrait of José Nicolás de Azara, by Anton Raphael Mengs, oil, 1774

Portrait of José Nicolás de Azara is an oil painting by the Rococo painting artist Anton Raphael Mengs. It dates from 1774 and is held in the collection of the Museo del Prado.

About this work

Sujet und Bedeutung

Diese Verbreitung verwandelte das Bild in ein bleibendes Zeugnis ihrer Freundschaft und ihres gemeinsamen Engagements für neoklassizistische Ideale.

Das Gemälde zeigt José Nicolás de Azara, einen spanischen Diplomaten und engen Freund des Künstlers Anton Raphael Mengs. Entstanden in Florenz im Januar 1774, zeichnet sich das Werk durch einen intimen und persönlichen Ton aus, der es von Mengs' förmlicheren offiziellen Porträts der Königsfamilie abhebt. Die Identität des Dargestellten als Gelehrter und Mäzen wird durch die Einbeziehung eines Buches in die Komposition unterstrichen. Die symbolische Bedeutung des Porträts für ihre geistige Verbindung wurde weiter verstärkt, als Azara Kupferstiche des Bildnisses für die 1784 erschienene italienische Ausgabe von Johann Joachim Winckelmanns Geschichte der Kunst des Altertums in Auftrag gab, ein Band, der ihm gewidmet war. Diese Verbreitung verwandelte das Bild in ein bleibendes Zeugnis ihrer Freundschaft und ihres gemeinsamen Engagements für neoklassizistische Ideale.

Technik und Stil

Das Porträt von José Nicolás de Azara ist ein Ölgemälde auf Pappelholztafel, das 1774 in Florenz entstand. Anton Raphael Mengs trug Ölfarbe auf einen Holzträger auf und schuf einen neoklassizistischen Stil, der durch präzise lineare Zeichnung und zurückhaltende Farbgebung gekennzeichnet ist, wie sie für die Porträtmalerei des späten 18. Jahrhunderts typisch ist. Die Oberfläche zeigt eine sorgfältige Ausführung, mit feinem Pinselstrich, der Gesichtszüge und Stoffdetails definiert. Der Zustand des Werkes wird als ausgezeichnet beschrieben, mit Erhaltung der Originalpigmente und des Originalfirnisses. Eine zweite, fast identische Version auf Leinwand befindet sich im Getty Center, die 2019 gestiftet wurde.

Geschichte und Provenienz

Das Porträt wurde von José Nicolás de Azara, einem spanischen Diplomaten, während seines Aufenthalts in Florenz in Auftrag gegeben, wo Anton Raphael Mengs es zwischen Ende 1773 und Anfang 1774 malte. Mengs schuf das Werk in Florenz und vollendete es im Januar 1774, wie eine Inschrift auf der Rückseite bestätigt: 'Mengs à su amigo Azara, en Florencia por enero 1774'. Nach Azaras Tod verblieb das Gemälde in seiner Familie, bis es zwischen 1928 und 1976 als Leihgabe an das Museo de Bellas Artes de Zaragoza übergeben wurde. Es wurde anschließend im November 2012 vom Museo del Prado für 180.000 Euro von Azaras Nachfahren erworben. Eine zweite, fast identische Version auf Leinwand befindet sich im Getty Center in Los Angeles, die 2019 gestiftet wurde.

Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Museo del Prado in Madrid unter der Inventarnummer P007608.

Es wurde im November 2012 von den Nachfahren des Dargestellten für 180.000 Euro erworben und noch im selben Jahr in den Bestand des Prado aufgenommen.

Zwischen 1928 und 1976 befand sich das Werk als Langzeitdarlehen der Familie im Museo de Bellas Artes de Zaragoza.

Kontext

Das Porträt wurde zwischen Ende 1773 und Anfang 1774 in Florenz geschaffen, wie eine Inschrift auf der Rückseite bestätigt, die es auf Januar 1774 datiert, und wurde von Anton Raphael Mengs in einer Phase geschaffen, in der der Künstler in Italien tätig war und Werke für diplomatische Persönlichkeiten wie José Nicolás de Azara, einen spanischen Diplomaten und engen Freund Mengs', produzierte, dessen Mäzenatentum sich auch auf andere künstlerische Projekte einschließlich Kupferstichen nach 1781 und 1784 erstreckte.

Die kritische Rezeption und wissenschaftliche Aufmerksamkeit haben die Bedeutung des Gemäldes als eines der beeindruckendsten Spätporträts Mengs' hervorgehoben, bemerkenswert für seinen intimen und persönlichen Charakter im Vergleich zu seinen früheren offiziellen Hofporträts, und seine Erwerbung durch das Museo del Prado im Jahr 2012 für 180.000 Euro von Azaras Nachfahren markierte eine bedeutende Erweiterung der Sammlung des Künstlers, die zuvor aus siebenundzwanzig Werken bestand, die meist aus Porträts der Königsfamilie bestanden.

Die Stellung des Werkes in der Kunstgeschichte spiegelt sowohl Mengs' neoklassizistischen Stil als auch sein Engagement für Aufklärungsthemen durch Subjekte wie Azara wider, während seine späteren Reproduktionen durch Kupferstiche von Domenico Cunego, Jacopo Bossi und anderen eine weite Verbreitung im 18. Jahrhundert ermöglichten, und seine spätere Ausstellung im Getty Center 2019 als fast identische autographe Version auf Leinwand seine anerkannte künstlerische Bedeutung weiter unterstreicht.

Die wissenschaftliche Diskussion, einschließlich Beiträge von Forschern wie Manuela B. Mena Marqués und Gudrun Maurer, hat den außergewöhnlichen Erhaltungszustand des Gemäldes und seine Rolle bei der Bereicherung der Sammlung des Museo del Prado mit einem Porträt hervorgehoben, das sowohl Mengs' technische Meisterschaft als auch die persönlichen Beziehungen exemplifiziert, die seine späte Karriere prägten.

Nachleben

Das Nachleben des Porträts resultiert aus seiner Rolle bei der Verbreitung von Azaras Bild durch zahlreiche Kupferstiche, darunter die von Domenico Cunego 1781 und Giacomo Bossi 1784, die in Winckelmanns übersetzten Werken verwendet wurden und seine kulturelle Präsenz festigten. Das Gemälde verblieb bis zu seiner Erwerbung 2012 durch das Museo del Prado in Azaras Familie, was eine bedeutende Erweiterung ihrer Sammlung von Mengs' Werken markierte, insbesondere bemerkenswert für seinen intimen Charakter im Vergleich zu anderen Hofporträts. Eine nahezu identische autographe Version auf Leinwand wurde später 2019 dem Getty Center gestiftet, was seine bleibende Bedeutung weiter unterstreicht.

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