Artwork
Portrait of Louis Philippe I

Portrait of Louis Philippe I is an oil painting by François Gérard. It dates from 1834 and is held in the collection of the Museum of the History of France.
About this work
Das Gemälde erinnert die Betrachter an das Gleichgewicht zwischen Macht und Reform.
Dieses Gemälde zeigt einen König in Uniform, der ein wichtiges Dokument hält. Es ist ein formelles Porträt von Louis Philippe I., der in den 1830er Jahren über Frankreich herrschte. Der Künstler, François Gérard, malte es im Jahr 1834.
Es ist nicht irgendein Porträt. Der König hält die Charta von 1830, ein Dokument, das seine Regierung prägte. Das Gemälde erinnert die Betrachter an das Gleichgewicht zwischen Macht und Reform.
Als Nächstes recherchieren Sie den Künstler: François Gérard.
Thema und Bedeutung
Das Gemälde zeigt Louis-Philippe I., den regierenden König der Franzosen, der nach der Julirevolution von 1830 als entfernter Cousin des abgesetzten Charles X. an die Macht kam. Er ist in der Uniform der Nationalgarde dargestellt, eine bewusste Entscheidung, die ihn mit dem Ideal des Bürger-Soldaten der Julimonarchie verband und nicht mit den zeremoniellen Attributen der älteren Bourbonen-Linie.
In seiner Hand hält er ein Exemplar der Charta von 1830, das verfassungsmäßige Dokument, das seine Herrschaft definierte und das neue Regime an eine liberale, parlamentarische Ordnung band. Die Komposition integriert zudem eine Gerechtigkeitsband, einen Thron und ein Schwert, traditionelle Attribute der souveränen Autorität, die den König in eine erkennbar königliche ikonografische Tradition einbetten.
Zusammen präsentieren diese Elemente Louis-Philippe sowohl als konstitutionellen Monarchen als auch als legitimen Nachfolger auf dem französischen Thron und verbinden die Symbolik der Volkssouveränität mit der lang etablierten visuellen Sprache der Königsherrschaft.
Technik und Stil
François Gérards Portrait of Louis Philippe I ist ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem Jahr 1834. Das Kunstwerk misst 222 cm in der Höhe und 157 cm in der Breite. Als Porträt zeigt es formell den regierenden König der Franzosen in der Uniform der Nationalgarde. Die Komposition integriert bedeutende symbolische Attribute und stellt den Monarchen in einem Innenraum neben einem Schwert, einer Gerechtigkeitsband, einem Thron und einem Exemplar der Charta von 1830 dar.
Geschichte und Provenienz
François Gérard schuf dieses Ölgemälde auf Leinwand im Jahr 1834 und stellte Louis Philippe I. in der Uniform der Nationalgarde dar, der die Charta von 1830 hält. Das Werk dient als Replik eines früheren Gemäldes, das 1831 für das Pariser Rathaus geschaffen und später zerstört wurde. Die Behörden beauftragten diese spezifische Version im Jahr 1833 gegen ein Honorar von 6.000 Francs. Louis Philippe I. ordnete das Stück 1834 speziell für das Museum der Geschichte Frankreichs im Schloss Versailles an. Eine kleinere Reduktion der Komposition ist ebenfalls in den Sammlungen von Versailles erhalten. Während sich eine weitere Version im Louvre befindet, bleibt diese Iteration von 1834 Teil des Besitzes des französischen Staates in Versailles.
Portrait of Louis Philippe I wird im Schloss Versailles aufbewahrt, wo es im Inventar mit den Nummern MV 5210 und INV 4771 verzeichnet ist. Das Werk gelangte in die Sammlung nach seiner Beauftragung durch Louis-Philippe I. im Jahr 1833 für 6.000 Francs und seiner Fertigstellung im Jahr 1834. Es wurde später im Musée historique de Versailles ausgestellt und bleibt Teil des Musée national des châteaux de Versailles et de Trianon. Eine zweite Version des Porträts befindet sich im Louvre in Paris.
Kontext
Die Forschung zu Portrait of Louis Philippe I. betont seine Rolle bei der Gestaltung der visuellen Propaganda der Julimonarchie, insbesondere durch Gérards Synthese aus politischer Symbolik und königlicher Ikonografie. Die Platzierung des Gemäldes innerhalb der breiteren Entwicklung der französischen Porträtmalerei spiegelt Gérards Anpassungsfähigkeit über verschiedene Regime hinweg wider, wie seine früheren Werke aus der Bonaparte-Ära und Porträts aus der Restaurationszeit belegen. Zeitgenössische Rezensionen hoben seine technische Präzision bei der Darstellung militärischer Insignien und textlicher Details wie der Charta von 1830 hervor, obwohl einige Kritiker seine politische Botschaft als offenkundig belehrend ablehnten. Die moderne Forschung verortet das Werk an der Schnittstelle zwischen der französischen politischen Kunst des 19. Jahrhunderts und dem Aufstieg der staatlich geförderten Historienmalerei, wobei neuere Studien seinen Einfluss auf Winterhalters spätere königliche Aufträge sowie seine Doppelfunktion als Porträt und revolutionäres Artefakt analysieren. Die Provenienz des Gemäldes, beauftragt im Jahr 1833 für 6.000 Francs, ausgestellt in Versailles und später für den Louvre repliziert, unterstreicht seine institutionelle Bedeutung bei der Kodifizierung der Legitimität des neuen Monarchen.
Nachwirkung
Portrait of Louis Philippe I, gemalt von François Gérard im Jahr 1834, entwickelte sich zu einer bedeutenden Darstellung der Julimonarchie und trug zur sich entwickelnden Gattung der politischen Porträtmalerei im Frankreich des 19. Jahrhunderts bei. Die Darstellung des Königs in der Uniform der Nationalgarde und neben Symbolen der Charta von 1830 stärkte die königliche Legitimität in einer turbulenten Zeit und beeinflusste spätere Künstler wie Franz Xaver Winterhalter, dessen Werk desselben Sujets aus dem Jahr 1841 die Komposition neu interpretierte. Das Gemälde wurde 1833 von den Behörden für 6.000 Francs beauftragt und zunächst im Schloss Versailles installiert, wo es bis heute Teil der Sammlung bleibt. Eine verwandte Version befindet sich im Louvre, was seine kulturelle Resonanz und institutionelle Anerkennung unterstreicht. Die Nachwirkung des Werkes zeigt sich zudem in seiner Aufnahme in wissenschaftliche Analysen von Porträtmalerei und Monarchie, wie sie in der zeitgenössischen kunsthistorischen Literatur zitiert werden.
Artist & collection
Artist
François Pascal Simon Gérard (French pronunciation: 4 May 1770 – 11 January 1837), titled as Baron Gérard in 1809, was a French painter.


















