Artwork

Self-Portrait

Self-Portrait, by Martin Mytens, unspecified, 1703
Self-Portrait, by Martin Mytens, unspecified, 1703

Self-Portrait is an unspecified painting by the Dutch Golden Age artist Martin Mytens. It dates from 1703 and is held in the collection of the Rijksmuseum.

About this work

Sujet und Bedeutung

In feiner Kleidung vor einem zurückhaltenden Hintergrund dargestellt, betont das Werk seine professionelle Identität eher als persönlichen Ausdruck.

Das Selbstbildnis spiegelt den Status des Künstlers als Hofmaler in Stockholm und seine Integration in die nordeuropäischen Kunstkreise wider. In feiner Kleidung vor einem zurückhaltenden Hintergrund dargestellt, betont das Werk seine professionelle Identität eher als persönlichen Ausdruck. Symbolisch gesehen entspricht die akribische Wiedergabe von Kleidung und Accessoires den Porträtkonventionen des 17. Jahrhunderts, die Status und Raffinesse unter elitären Porträtierten vermittelten. Die Tatsache, dass das Gemälde nicht signiert ist, und die häufige Verwechslung mit Zeitgenossen wie David Klöcker Ehrenstrahl unterstreichen die Schwierigkeiten der Zuschreibung in einem konkurrierenden Hofkunstmarkt. Seine spätere Neubewertung im 19. Jahrhundert, insbesondere durch Nils Arfwidsson, markierte einen Wandel von der zeitgenössischen Kritik, die ihn als alten Farbschänder bezeichnete, hin zur Anerkennung seiner Rolle bei der Prägung schwedischer Kunstsammlung und künstlerischer Netzwerke.

Kontext

Martin Mytens der Ältere, ein niederländisch-schwedischer Maler aus einer bedeutenden Künstlerdynastie, fertigte zunächst Werke an, die im Vergleich zum dominanten Stil von David Klöcker Ehrenstrahl, dem führenden Hofporträtisten seiner Zeit, als schlicht galten. Um mit ihm konkurrieren zu können, adoptierte Mytens einen farbigeren und dramatischeren Ansatz, wobei Kritiker später einraumten, dass dies auf Kosten der Charakterdarstellung ging. Sein Nachruhm litt unmittelbar nach seinem Tod 1736; der schwedische Diplomat Carl Gustaf Tessin verwarf ihn schroff als alten Farbschänder, was dazu führte, dass der Künstler über ein Jahrhundert lang weitgehend vergessen wurde. Viele seiner unsignierten Gemälde wurden aufgrund stilistischer Ähnlichkeiten fälschlich Ehrenstrahl oder seinem Neffen David von Krafft zugeschrieben. Mytens' Reputation wurde erst 1841 wiederhergestellt, als der Literatur- und Kunstkritiker Nils Arfwidsson seine Leistung in der Zeitschrift Frey neu bewertete, was einen Wendepunkt in der modernen Forschung bezüglich seiner Rolle in der schwedischen Kunstgeschichte markierte.

Nachwirkung

Nach dem Tod von Martin Mytens dem Älteren 1736 erlebte sein Ruf einen steilen Abstieg, der durch scharfe postume Kritik gekennzeichnet war. Der schwedische Diplomat Carl Gustaf Tessin verwarf ihn berühmt-berüchtigt als alten Farbschänder, und der Künstler wurde von der Kunstwelt über ein Jahrhundert lang weitgehend vergessen. Diese Zeit der Vergessenheit endete 1841, als der Literatur- und Kunstkritiker Nils Arfwidsson seine Leistungen in der Zeitschrift Frey neu bewertete und ein wiederauflebendes Interesse an seinem Werk auslöste. Obwohl viele seiner Gemälde aufgrund fehlender Signaturen historisch mit denen von David Klöcker Ehrenstrahl verwechselt wurden, trug diese spätere Neubetrachtung dazu bei, seine stilistische Eigenständigkeit herauszuarbeiten. Sein Erbe reicht auch durch seine künstlerische Abstammung, da er seinen Sohn Martin van Meytens den Jüngeren ausbildete, der anschließend Hofmaler in Wien wurde.

Self portrait
Self portrait, Martin van Meytens

Artist & collection

Portrait of Martin Mytens

Artist

Martin Mytens

Peter Martin Mijtens the Elder, also spelled Meytens or Mytens (1648–1736), was a Dutch-Swedish painter. Trained in the Dutch Republic, he worked principally there as well.

Rijksmuseum

Museum

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