Artwork
Portrait of Ferdinand Vintsingerode (1770-1818)

Portrait of Ferdinand Vintsingerode (1770-1818) is an oil painting by the Biedermeier artist Unknown. It dates from 1822 and is held in the collection of the Hermitage Museum. The Portrait of Ferdinand Vintsingerode is an oil painting depicting a military figure.
About this work
Überblick
Es befindet sich im Staatlichen Eremitage-Museum, wo es in der Militärgalerie des Winterpalasts ausgestellt ist.
Das Porträt von Ferdinand Vintsingerode (1770-1818) ist ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem Jahr 1822. Das Werk wird der Werkstatt von George Dawe zugeschrieben. Mit einer Höhe von 70 cm und einer Breite von 62,5 cm handelt es sich um ein Brustbild im militärischen Stil. Es befindet sich im Staatlichen Eremitage-Museum, wo es in der Militärgalerie des Winterpalasts ausgestellt ist. Das Gemälde dient als posthume Gedenktafel für einen bedeutenden Kommandeur der Napoleonischen Kriege und entstand im Rahmen eines umfassenden Galerieprojekts zur Ehrung russischer Militärführer.
Darstellung und Bedeutung
Das Gemälde zeigt Ferdinand von Wintzingerode, einen deutschen Adligen und Offizier, der während der Napoleonischen Kriege als General in der Kaiserlich-Russischen Armee diente. Er blickt nach vorne, wobei sein Kopf leicht nach rechts gedreht ist. Sein dunkler Militärmantel weist einen hohen roten Kragen mit goldener Stickerei, schwere goldene Epauletten und eine dicke goldene Aiguillette auf, die seine Brust kreuzt. Mehrere Medaillen und Orden sind an seinem Mantel befestigt, darunter sternförmige Abzeichen, ein Kreuz und ein blaues Band, die seinen hohen Rang und seine militärischen Auszeichnungen bezeugen. Wintzingerode befehligte das russische Vorhutkorps und erhielt den Orden des Heiligen Georg sowie den Großkreuz des Militärordens Maria Theresia. Das Porträt ehrt seinen Dienst und seine Führung während des Krieges der Sechsten Koalition.
Technik und Stil
Der Künstler verwendete Ölfarbe auf Leinwand, um eine glatte, hoch veredelte Oberfläche zu erzielen, insbesondere bei der Wiedergabe des Gesichts und der metallischen Details. Die Komposition teilt den Hintergrund zwischen einem tiefroten, drapierten Vorhang auf der rechten Seite und einem hellen, nebligen Himmel mit weichen Wolken und einem Blick auf eine grüne Landschaft auf der linken Seite. Die Farbpalette wird von tiefen Rottönen, Schwarz und Gold dominiert, ergänzt durch warme Fleischtöne. Das Licht fällt gleichmäßig auf Gesicht und Uniform und modelliert die Züge ohne starke Kontraste. Die Oberfläche des Gemäldes weist derzeit sichtbare Rissbildungen auf.
Geschichte und Provenienz
Die Entstehung des Gemäldes wird auf das Jahr 1822 datiert, wobei einige Aufzeichnungen ein breiteres Entstehungsfenster zwischen 1822 und 1825 angeben. Das Werk ist im Eremitage-Museum unter der Inventarnummer 39094 katalogisiert. Es wurde in der Werkstatt von George Dawe angefertigt, dem britischen Porträtisten, der von Kaiser Alexander I. beauftragt wurde, die Generäle der Napoleonischen Kriege für die Militärgalerie des Winterpalasts zu malen. Da Wintzingerode 1818 verstarb, wurde das Porträt posthum ausgeführt und stützte sich auf die Zusammenarbeit der Werkstatt, um den umfangreichen Auftrag zu erfüllen.
Kontext
Das Porträt entstand im Rahmen der monumentalen Militärgalerie des Winterpalasts, eines von Alexander I. initiierten Projekts zur Ehrung der Generäle, die im Vaterländischen Krieg von 1812 und den anschließenden Feldzügen im Ausland kämpften. George Dawe war der Hauptkünstler dieser Galerie, obwohl er stark auf seine Werkstatt angewiesen war, um die Hunderte erforderlichen Porträts zu produzieren. Die Darstellung von Wintzingerode entspricht dem standardisierten Format der Galerie und betont militärische Insignien und Rang. Wintzingerodes historische Bedeutung geht über seine militärische Laufbahn hinaus; er erscheint zudem als Figur in Leo Tolstois Krieg und Frieden.
Artist & collection
















