Artwork
De roeping van Sint-Antonius

De roeping van Sint-Antonius is an unspecified painting by the Mannerist artist Aertgen van Leyden. It dates from 1530 and is held in the collection of the Rijksmuseum.
About this work
Geschichte und Provenienz
Das Gemälde wurde lange Lucas van Leyden zugeschrieben und erst 1960 Aertgen Claesz.
De roeping van Sint-Antonius wird vom Rijksmuseum in Amsterdam verwahrt. Das Gemälde wurde lange Lucas van Leyden zugeschrieben und erst 1960 Aertgen Claesz. van Leyden neu zugeordnet. Diese Neuzuordnung trug dazu bei, das stilistische Profil des Künstlers neben dem 1969 in Valenciennes wiedergefundenen Triptychon Das Jüngste Gericht zu etablieren.
In den verfügbaren Quellen ist keine spezifische Inventar- oder Zugangsnummer verzeichnet, und es gibt keine dokumentierte Ausstellungsgeschichte für dieses einzelne Werk über seine Präsenz in der Sammlung des Rijksmuseum hinaus.
Kontext
Aertgen Claesz van Leyden, auch bekannt als Aertgen van Leyden oder Allaert van Leyden, war ein niederländischer Maler des 16. Jahrhunderts, der von 1521 bis 1564 in Leiden tätig war. Er ertrank 1564 im Kanal Vollersgracht in Leiden. Seine Werke, darunter Die Berufung des Heiligen Antonius (um 1530), wurden zunächst Lucas van Leyden falsch zugeschrieben, wurden jedoch bis 1960 korrekt ihm zugeordnet. Das Gemälde war Teil der Sammlung von Rubens und erschien im Inventar von Rembrandt aus dem Jahr 1656. Zu den wichtigen Institutionen, die seine Werke besitzen, gehören das Rijksmuseum in Amsterdam, das Stedelijk Museum De Lakenhal in Leiden, das Metropolitan Museum of Art in New York und das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid. Ein Triptychon des Jüngsten Gerichts, datiert auf etwa 1530, wurde 2009 vom Stedelijk Museum De Lakenhal erworben und 2011 in einer gemeinsamen Ausstellung mit dem Rijksmuseum und dem Metropolitan Museum of Art gezeigt.
Vermächtnis
Das Gemälde De roeping van Sint-Antonius von Aertgen van Leyden, geschaffen um 1530, wurde Teil eines umfassenderen Vermächtnisses, das durch umstrittene Zuschreibungen und die posthume Anerkennung des Künstlers geprägt war. Über Jahrhunderte hinweg wurden seine Werke häufig falsch zugeschrieben, unter anderem Lucas van Leyden, bis die Forschung des 20. Jahrhunderts sein Œuvre klärte. Das Gemälde selbst gehörte zu denjenigen, die 1960 van Leyden neu zugeschrieben wurden, was das sich wandelnde Verständnis seiner künstlerischen Identität widerspiegelt. Sein Einfluss setzte sich in den Sammlungen späterer Künstler fort, wie etwa Rubens, der eines seiner Werke besaß, und Rembrandt, der 1656 mehrere Werke van Leydens in seinem Besitzverzeichnis aufführte. Der Erwerb eines verwandten Triptychons durch das Stedelijk Museum De Lakenhal im Jahr 2009, verbunden mit einer Ausstellung über Lucas van Leyden, unterstrich zudem seine anhaltende Relevanz in Museumsnarrativen.
Artist & collection
Artist
Aertgen Claesz. van Leyden (c. 1498 – c. 1564), also known as Allaert or Aert van Leyden or Aert Claesz. van Leyden, was a 16th-Century Dutch painter, draughtsman and designer of stained glass. Works by this artist can…
















