Artwork

The Great Statue of Amida Buddha at Kamakura, Known as the Daibutsu, from the Priest's Garden

The Great Statue of Amida Buddha at Kamakura, Known as the Daibutsu, from the Priest's Garden, by John La Farge, watercolor, 1887
The Great Statue of Amida Buddha at Kamakura, Known as the Daibutsu, from the Priest's Garden, by John La Farge, watercolor, 1887

The Great Statue of Amida Buddha at Kamakura, Known as the Daibutsu, from the Priest's Garden is a watercolor work on paper by the American Impressionist artist John La Farge. It dates from 1887 and is held in the collection of the Metropolitan Museum of Art.

About this work

Man sieht einen ruhigen Garten mit einem riesigen Bronzebuddha, der zwischen den Bäumen hervorlugt.

Man sieht einen ruhigen Garten mit einem riesigen Bronzebuddha, der zwischen den Bäumen hervorlugt. Das Gesicht der Statue ist gelassen, halb verdeckt von Blättern und Zweigen.

La Farge malte dies 1887 nach einer Reise nach Japan. Er verwendete dünne Aquarellschichten und ließ das Papier durchscheinen, um das Licht zu mildern. Die Mischung aus amerikanischem Aquarellstil und japanischem Sujet war damals ungewöhnlich.

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Überblick

The Great Statue of Amida Buddha at Kamakura, Known as the Daibutsu, from the Priest's Garden ist ein 1887 entstandenes Aquarell und Gouache-Gemälde des amerikanischen Künstlers John La Farge (1835-1910). Mit den Maßen 19 1/4 x 12 1/2 Zoll (48,9 x 31,8 cm) auf cremefarbenem Velinpapier zeigt das Werk den berühmten Kamakura Daibutsu, einen 1252 gegossenen kolossalen Bronzebuddha,, aus der Perspektive eines Priester gartens. Das Gemälde befindet sich im American Wing des Metropolitan Museum of Art in New York und wurde 1966 als Geschenk der Familie von Maria L. Hoyt erworben (Inventarnummer 66.143). Es gilt als bedeutendes Beispiel für La Farges Auseinandersetzung mit japanischen Themen und seine Meisterschaft des Aquarells als Medium für monumentale Kompositionen.

Sujet und Bedeutung

Das Gemälde konzentriert sich auf den Kamakura Daibutsu, einen fünfzig Fuß hohen Bronze-Amida-Buddha, der für seine friedliche Ausstrahlung und seine ungewöhnliche Freiluftlage inmitten von Bergen und Bäumen bekannt ist. La Farge präsentiert die Statue aus einer bewusst niedrigen Perspektive, sodass die Figur imposant über dem Betrachter aufragt, die Augen in Meditation geschlossen, in Gewänder gehüllt, die sich in schweren Falten bauschen. Ein strohgedecktes Bambusdach befindet sich im Mittelgrund und verdeckt teilweise den Unterkörper, während dichtes grünes Laub die linke Seite und den Vordergrund füllt. Eine kleine Bronzelaterne erscheint nahe der Basis der Figur. Die Komposition betont die kolossale Größe und die spirituelle Gelassenheit der Statue und stellt das von Menschenhand geschaffene Monument in Kontrast zur umgebenden Natur. Die Wahl des Standpunkts im Priester garten suggeriert eine intime, andächtige Begegnung statt einer distanzierten touristischen Betrachtung und rahmt den Buddha als Objekt der Kontemplation innerhalb einer gelebten religiösen Landschaft.

Technik und Stil

La Farge führte das Werk in Aquarell und Gouache auf cremefarbenem Velinpapier aus und verwendete dabei die lose, flüssige Pinselführung, die für seine Aquarellpraxis charakteristisch ist. Sichtbare Lasuren und Nass-in-Nass-Mischungen am Himmel und im Laubwerk demonstrieren seine technische Virtuosität, während gleichmäßiges Licht und weiche Schatten die Szene vereinheitlichen. Die Palette besteht aus gedämpften Grüntönen, Grautönen und warmen Ockerfarben, mit einem hellblauen Himmel und weichen weißen Wolken. Die Handhabung des Künstlers balanciert atmosphärische Effekte mit architektonischer Präzision und erfasst sowohl die monumentale Solidität der Bronzestatue als auch die vergänglichen Qualitäten von Licht und Vegetation. Die kühne, monumentale Komposition des Werks steht in spannungsvollem Kontrast zur Intimität des Aquarellmediums und zeigt La Farges Fähigkeit, die Erfahrung kolossaler Größe auf ein Blatt von bescheidenen Dimensionen zu übertragen.

Geschichte und Provenienz

Das Gemälde entstand auf La Farges Japanreise 1886 zusammen mit dem Schriftsteller und Historiker Henry Adams. Während dieser Reise nutzte La Farge Aquarell, das vertraute Medium des reisenden Künstlers, um Studien für Illustrationen anzufertigen und Blätter für Ausstellungen zu malen. Diese spezielle Komposition führte er nach seiner Rückkehr nach New York 1887 aus, basierend auf einer Aquarellskizze aus seiner Reise sowie auf Fotografien, die er und Adams gemacht hatten. Das Werk wurde später der Familie von Maria L. Hoyt an das Metropolitan Museum of Art übergeben und gelangte 1966 mit der Inventarnummer 66.143 in die Sammlung des American Wing. Es befindet sich derzeit in den Galerien für Amerikanische Malerei und Skulptur und ist unter CC0 1.0 Universal für uneingeschränkte Nutzung lizenziert.

Kontext

John La Farge wurde 1835 in eine wohlhabende französische Emigrantenfamilie in New York City geboren. Er besuchte jesuitische Bildungseinrichtungen, darunter das Mount St. Mary's College in Maryland und das St. John's College (heute Fordham University), und wandte sich nach anfänglichem Jurastudium der Kunst zu, nachdem er erste Zeichenunterricht von seinem mütterlichen Großvater erhalten hatte. Bis in die 1880er Jahre hatte sich La Farge als führender amerikanischer Künstler mit besonderer Expertise in Aquarell und Glasmalerei etabliert. Seine Japanreise 1886 mit Henry Adams ordnete ihn in ein breiteres Muster amerikanischer Kulturpersönlichkeiten ein, die im späten neunzehnten Jahrhundert in Ostasien ästhetische und spirituelle Erneuerung suchten. Der Kamakura Daibutsu war bereits zu einem ikonischen Sujet für westliche Künstler und Fotografen geworden, doch La Farges Behandlung unterscheidet sich durch die Kombination von Ortsskizze, fotografischer Referenz und ateliergestützter Verfeinerung. Das Werk veranschaulicht, wie amerikanische Künstler dieser Periode mit der japanischen Kultur nicht bloß als exotischem Spektakel, sondern als Quelle formaler Innovation und kontemplativer Thematik engagierten.

Nachwirkung

Das Gemälde nimmt einen wichtigen Platz in La Farges Werk ein als Dokument seiner Japanreise und als Demonstration der Fähigkeit des Aquarells zu monumentalem Ausdruck. Es repräsentiert einen Moment, in dem amerikanische Künstler zunehmend über Europa hinausblickten, um künstlerische Inspiration zu finden, und trägt zum breiteren kulturellen Phänomen des Japonisme bei, das Malerei, Kunstgewerbe und Design im gesamten späten neunzehnten Jahrhundert beeinflusste. Die Nachwirkung des Werks wurde durch seine Aufnahme in die Sammlung des Metropolitan Museum geprägt, wo es als Bezugspunkt für das Verständnis amerikanischer Künstlerbegegnungen mit asiatischer Religionskunst dient. Sein Open-Access-Status hat weitverbreitete Reproduktion und Studie ermöglicht und seine Reichweite über Museumsmauern hinaus erweitert. Das Gemälde bleibt ein Schlüsselartefakt für Gelehrte, die transnationale künstlerische Austauschprozesse, die Rolle von Reise und Fotografie in der künstlerischen Praxis sowie die Erhebung des Aquarells von Skizzenmedium zu vollendetem Kunstwerk in amerikanischer Hand untersuchen.

Statuette of a Buddha
Statuette of a Buddha, Emily Sargent

Artist & collection

Portrait of John La Farge

Artist

John La Farge

John La Farge (March 31, 1835 – November 14, 1910) was an American artist whose career spanned illustration, murals, interior design, painting, and popular books on his Asian travels and other art-related topics.