Artwork

Peace Urges the Churches to Tolerance

Peace Urges the Churches to Tolerance, by Unknown, oil, 1620
Peace Urges the Churches to Tolerance, by Unknown, oil, 1620

Peace Urges the Churches to Tolerance is an oil painting by the Early Baroque Italian artist Unknown. It dates from 1620 and is held in the collection of the Museum Catharijneconvent. Peace Urges The Churches Towards Tolerance ist eine allegorische Malerei eines unbekannten Künstlers aus den Jahren 1600 bis 1624.

About this work

Mehr über diese Kunstgattung erfahren Sie durch die Suche nach dem Museum: Rijksmuseum.

Dieses Gemälde heißt Peace Urges the Churches to Tolerance. Es ist ein allegorisches Werk, das in Öl ausgeführt wurde.

Das Gemälde wurde 1968 von einem Sammler namens Bosman dem Rijksmuseum geschenkt. Es war im selben Jahr anonym in Frankreich erworben worden. Seit 1977 ist es als Leihgabe im Catharijneconvent Museum in Utrecht.

Mehr über diese Kunstgattung erfahren Sie durch die Suche nach dem Museum: Rijksmuseum.

Sujet & Bedeutung

Das Gemälde zeigt eine satirische Allegorie der religiösen Toleranz in den Niederlanden zu Beginn des siebzehnten Jahrhunderts. Im Zentrum sitzen drei Schlüsselfiguren der Reformation an einem Tisch: der Papst, Martin Luther, der eine Laute spielt, und Johannes Calvin, der eine halbe Orange über den Topf des Papstes auspresst, während er ihm die andere Hälfte anbietet. Die Orange symbolisiert die Verbindung des Calvinismus zum Haus Oranien. Eine weibliche Personifikation des Friedens tritt mit einem Olivenzweig ein und unterstreicht damit das Thema der Versöhnung.

Im Hintergrund hängen an der Wand zwei Gemälde: eines zeigt den Frieden zusammen mit der Gerechtigkeit, das andere die Nächstenliebe mit ihren Kindern, was die moralische Botschaft verstärkt. Menno Simons, Führer der Täufer, kniet an einem Herd und hält ein Tablett mit Brot, was weitere christliche Gruppen repräsentiert. Erklärende Verse an den Wänden machen die Absicht der Szene deutlich: die Toleranz unter konkurrierenden Konfessionen zu fördern, statt starr an einen einzigen Glauben gebunden zu sein.

Technik & Stil

Das Gemälde ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, einem Standardträger für niederländische Allegorien des frühen siebzehnten Jahrhunderts. Seine Maße betragen 131,5 cm in der Höhe mal 162,5 cm in der Breite, was ihm eine horizontale Ausrichtung verleiht, die für die mehrfigurige Tischszene geeignet ist.

Stilistisch handelt es sich um eine allegorische religiöse Komposition, in der eine weibliche Personifikation des Friedens von links mit einem Olivenzweig eintritt, während die zentralen Figuren, Jean Calvin, ein unidentifizierter Papst und Martin Luther, um einen Tisch sitzen. Luther spielt eine Laute, und Calvin presst eine halbe Orange über einen Teller mit Lamm, wobei die Frucht als Symbol für die Verbindung zwischen Calvinismus und Haus Oranien dient. Rechts hockt der Täufer Menno Simons an einem Kamin mit einem Tablett mit Brot. Zwei kleinere gerahmte Bilder hängen an den Wänden im Hintergrund, die den Frieden mit der Gerechtigkeit sowie die Nächstenliebe mit ihren Kindern darstellen, zusammen mit erklärenden Versen, die an den Wänden des Raumes eingeschrieben sind.

Geschichte & Provenienz

Entstanden in den Niederlanden zwischen 1620 und 1637, datiert dieses anonyme allegorische Gemälde in das frühe 17. Jahrhundert. Das Werk befand sich bis 1968 in Privatbesitz, als es in Frankreich anonym von Bosman, einem in Brüssel ansässigen Sammler, erworben wurde. Im selben Jahr schenkte Bosman das Gemälde dem Rijksmuseum in Amsterdam. Seit 1977 wird das Kunstwerk vom Museum Catharijneconvent in Utrecht als Dauerleihgabe gehalten, wo es weiterhin Teil ihrer Sammlung ist.

Das Werk befindet sich in der Sammlung des Rijksmuseum unter der Inventarnummer SK-A-4152 und ist seit 1977 als Dauerleihgabe im Museum Catharijneconvent in Utrecht. Es wurde 1968 vom Sammler Bosman geschenkt, nachdem es im selben Jahr in Frankreich anonym erworben worden war, und wurde anschließend in der Ausstellung "Luther" des Museums gezeigt. Das Gemälde bleibt Teil des Bestands des Rijksmuseum, während es im Ausstellungsgebäude des Catharijneconvent präsentiert wird.

Kontext

Von einem anonymen Künstler in den Niederlanden um 1620 geschaffen, spiegelt dieses allegorische Gemälde die religiösen Komplexitäten der niederländischen Frühen Neuzeit wider. Das Werk gehört zu einer Tradition allegorischer Darstellungen, die Mitte des 1600. Jahrhunderts populär waren und betonten, dass Christen nicht an eine einzige Konfession gebunden sein müssen, sondern die Liebe Christi und die gegenseitige Toleranz priorisieren sollten. Die Komposition zeigt Schlüsselfiguren wie Martin Luther, Johannes Calvin und einen Papst, neben dem Täufer Menno Simons, und illustriert einen Appell zur Einheit angesichts doktrinärer Spaltungen. Symbolische Elemente, darunter eine von Calvin ausgepresste Orange als Repräsentation des Hauses Oranien und eine von Luther g storytelling Laute, vermitteln spezifische theologische und politische Nuancen. Das Gemälde wurde 1968 von einem Brüsseler Sammler erworben, bevor es in die Sammlung des Rijksmuseum überging und 1977 als Dauerleihgabe zum Museum Catharijneconvent wechselte.

Sinful Mankind Surprised by the Day of Judgment
Sinful Mankind Surprised by the Day of Judgment, Unknown

Artist & collection

Artist

Unknown

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