Artwork
Portrait of Petronella Dowojno née Radziwiłł (1526-1564)

Portrait of Petronella Dowojno née Radziwiłł (1526-1564) is an oil painting by the Rococo painting artist Unknown. It dates from 1735 and is held in the collection of the National Museum in Warsaw. The Portrait of Petronella Dowojno née Radziwiłł is a 16th-century oil painting depicting a noblewoman.
About this work
Übersicht
Es stellt eine Adlige aus der einflussreichen Familie Radziwiłł dar und zeichnet sich durch heraldische Details und eine lateinische Inschrift aus.
Das Porträt der Petronella Dowojno, geborene Radziwiłł (1526-1564), ist ein Ölgemälde auf Leinwand eines unbekannten polnischen Künstlers, datiert zwischen 1733 und 1737. Mit einer Höhe von 106 cm und einer Breite von 73,5 cm gehört das Werk zu einer Serie von Porträts, die von Lorbeerkränzen umrahmt sind. Es stellt eine Adlige aus der einflussreichen Familie Radziwiłł dar und zeichnet sich durch heraldische Details und eine lateinische Inschrift aus. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es die Inventarnummer MP 4462 MNW trägt.
Darstellung und Bedeutung
Das Gemälde zeigt Petronella Dowojno, eine Adlige, die 1526 in die Familie Radziwiłł hineingeboren wurde und 1564 verstarb. Sie ist von der Taille aufwärts in einem ovalen Format dargestellt; ihre Identität wird durch eine weiße Schriftrolle am unteren Rand gesichert, die eine schwarze lateinische Inschrift trägt. Zwei Wappenschilde flankieren den unteren Rand des Ovals und repräsentieren ihre Abstammung sowie ihre eheliche Verbindung. Der eine Schild zeigt rote und goldene Elemente, während der andere ein blaues Feld mit einem goldenen Symbol aufweist. Der goldene Lorbeerkranz, der das Oval umgibt, unterstreicht ihren hohen sozialen Stand und ihre Tugend und fungiert als klassisches Symbol für Ehre und Auszeichnung.
Technik und Stil
Ausgeführt in Öl auf Leinwand, demonstriert das Porträt eine glatte, präzise Pinselführung, insbesondere bei der Wiedergabe von Textilstrukturen und Schmuck. Der Künstler modellierte die Figur mit gleichmäßigem Licht, das von links einfällt, und schuf subtile Tonübergänge im Gesicht sowie scharfe Falten im großen, gestärkten weißen Kragen der Dargestellten. Die Farbpalette besteht aus tiefen Schwarztönen, satten Blautönen, warmen Goldtönen und cremigen Weißtönen, die vor einem gedämpften dunkelbraunen Hintergrund platziert sind. Die Oberfläche des Gemäldes zeigt feine Risse, die besonders im Gesichtsbereich sichtbar sind, was auf das Alter und das Materialverhalten des Werks hinweist.
Geschichte und Provenienz
Entstanden zwischen 1733 und 1737, wurde das Porträt lange nach dem Tod der Dargestellten im Jahr 1564 geschaffen, was darauf hindeutet, dass es sich wahrscheinlich um ein Gedenkbild nach dem Tod handelt und nicht um eine Studie nach dem Leben. Das Gemälde ist Teil einer breiteren Serie von Porträts, die von Lorbeerkränzen gerahmt sind. Es gelangte in die Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es sich bis heute befindet, identifiziert durch die Werk-ID 509947 der Institution und die Inventarnummer MP 4462 MNW.
Kontext
Das Porträt gehört zu einer Tradition der polnischen Adelsporträtmalerei, die häufig heraldische und inskriptive Elemente einsetzte, um Abstammung und Status zu dokumentieren. Die Entstehung der Serie, zu der dieses Werk in den 1730er Jahren gehört, spiegelt ein kulturelles Bestreben des polnischen Adels im achtzehnten Jahrhundert wider, ihre Ahnengeschichte wiederherzustellen und visuell darzustellen. Indem der unbekannte Künstler die Konventionen der Renaissance-Mode, wie den Kragen und aufwendigen Perlen-Schmuck, anwandte, verankerte er die posthume Darstellung einer Figur aus dem sechzehnten Jahrhundert in einem etablierten visuellen Vokabular adeliger Autorität und dynastischer Kontinuität.
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