Artwork
The Serenade

The Serenade is an oil painting by the Dutch Golden Age artist Judith Leyster. It dates from 1629 and is held in the collection of the Rijksmuseum.
About this work
Motiv und Bedeutung
Das Werk ist vor einem neutralen Hintergrund angelegt und verwendet indirektes Kerzenlicht von unten, das dem Stil Honthorsts entspricht.
Das Gemälde zeigt einen jungen Mann, der eine Laute spielt und mit einem nach oben und nach links gerichteten Blick verweilt, eine Pose, die für Judith Leyster charakteristisch ist. Das Werk ist vor einem neutralen Hintergrund angelegt und verwendet indirektes Kerzenlicht von unten, das dem Stil Honthorsts entspricht. Auf dem Kopf des Lautenspielers sitzt eine gefiederte Kappe, und die Komposition ist in Öl auf Holz ausgeführt. Der Titel 'The Serenade' wurde lange Frans Hals zugeschrieben, doch 1893 erfolgte die korrekte Zuweisung an Leyster, nachdem Wilhelm von Bode das 'J'-Monogramm in der Signatur erkannt hatte. Das Gemälde trägt die Inschrift '1629 / J*' und wurde 1908 vom Rijksmuseum von den Erben der Familie Six erworben. Es wurde in bedeutenden Retrospektiven zu Leysters Werk und der Kunst des Goldenen Zeitalters der Niederlande ausgestellt, unter anderem in der National Gallery of Art in Washington, D.C., und im Rijksmuseum Amsterdam.
Technik und Stil
The Serenade ist ein Ölgemälde auf Holztafel, das 1629 von Judith Leyster geschaffen wurde und einen jungen Mann mit Laute in einer Komposition zeigt, die durch indirektes Kerzenlicht von unten und einen charakteristischen Aufwärtsblick geprägt ist. Das Werk misst 47 cm in der Höhe auf 34,5 cm in der Breite und trägt in der unteren rechten Ecke die Signatur und Datierung '1629 / J*'. Lange Frans Hals zugeschrieben, wurde es 1893 von Cornelis Hofstede de Groot nach der Entdeckung des prominenten 'J'-Monogramms in der Signatur Leyster neu zugewiesen. Das Gemälde befindet sich seit seinem Erwerb 1908 von den Erben der Familie Six, unterstützt durch die Vereniging Rembrandt, in der Sammlung des Rijksmuseum.
Geschichte und Provenienz
The Serenade wurde 1629 als Ölgemälde auf Holztafel von Judith Leyster in Haarlem geschaffen. Es gelangte in die Sammlung des Amsterdamer Kaufmanns Pieter van Winter, später an seine Tochter Lucretia Johanna van Winter und deren Ehemann Hendrik Six van Hillegom, dann an deren Sohn Pieter Hendrik Six van Vromade. Das Werk wurde Jahrhunderte lang Frans Hals zugeschrieben, bis Wilhelm von Bode 1883 die Signatur erkannte, was 1893 zu seiner korrekten Zuweisung an Leyster durch Hofstede de Groot führte. Das Rijksmuseum erwarb das Gemälde 1908 von den Erben der Familie Six mit Unterstützung der Vereniging Rembrandt, wo es bis heute ausgestellt ist. The Serenade befindet sich in der Sammlung des Rijksmuseum in Amsterdam. Das Museum erwarb das Werk 1908 von den Erben von Jhr. P.H. Six van Vromade und kaufte es zusammen mit 38 weiteren Gemälden mit finanzieller Unterstützung der Vereniging Rembrandt. Vor diesem Erwerb gehörte das Gemälde der Familie Six, in deren Sammlung es durch die Heirat von Lucretia Johanna van Winter mit Hendrik Six van Hillegom gelangt war, ursprünglich im Besitz ihres Vaters Pieter van Winter. Das Gemälde wurde in mehreren bedeutenden Ausstellungen gezeigt. Es war im Frans Hals Museum in Haarlem für die Ausstellung Satire en vermaak (2003-2004) und später für eine monographische Ausstellung zu Leyster (2009-2010) zu sehen. Das Werk reiste auch zur National Gallery of Art in Washington, D.C., für eine Retrospektive 2009 und wurde 2011 in The Golden Age of Dutch Painting im Museum of Islamic Art in Doha gezeigt.
Kontext
Jahrhundertelang wurde The Serenade fälschlich Frans Hals zugeschrieben. Wilhelm von Bode bezweifelte dies erstmals 1883, nachdem er ein prominentes 'J' in der Signatur bemerkt hatte, und schrieb es vorläufig Jan Hals zu. Die korrekte Zuweisung an Judith Leyster erfolgte zehn Jahre später durch Cornelis Hofstede de Groot 1893, wodurch es zu den ersten sieben als ihr erkannten Werken zählte. Diese Neuattribution war entscheidend für die Rekonstruktion von Leysters Werk und die Festigung ihrer Position in der Kunstgeschichte neben ihren Zeitgenossen.
Forscher verweisen auf die stilistische Verbindung des Gemäldes zu Gerrit van Honthorst, insbesondere in der Verwendung von indirektem Kerzenlicht, das den Lautenspieler von unten beleuchtet. Der Aufwärtsblick des Musikers wird als charakteristische Pose innerhalb von Leysters umfangreichem Schaffen identifiziert. Der Weg des Gemäldes von der Sammlung Six zum Rijksmuseum 1908, ermöglicht durch die Vereniging Rembrandt, festigte seinen Status als Meisterwerk des Goldenen Zeitalters der Niederlande.
Nachwirkung
Jahrhundertelang wurde The Serenade fälschlich Frans Hals zugeschrieben. 1883 identifizierte Wilhelm von Bode ein prominentes 'J' in der Signatur, als er das Werk in der Sammlung Six betrachtete, und schrieb es irrtümlich Jan Hals zu. Das Gemälde wurde 1893 korrekt Judith Leyster durch Cornelis Hofstede de Groot zugewiesen und zählte damit zu den ersten sieben korrekt als ihre erkannten Werken.
Nach dieser Neuattribution erwarb das Rijksmuseum das Gemälde 1908 von den Erben der Familie Six mit Unterstützung der Vereniging Rembrandt. Sein wiederhergestellter Ruhm führte zur Aufnahme in bedeutende Ausstellungen wie die Retrospektive 2009 in der National Gallery of Art in Washington, D.C., sowie in nachfolgende Schauen im Frans Hals Museum und im Museum of Islamic Art in Doha.
Artist & collection
Artist
Judith Jans Leyster (also Leijster; baptised July 28, 1609 – February 10, 1660) was a Dutch Golden Age painter of genre works, portraits, and still lifes.















