Artwork

Crucifixion of Christ with saints

Crucifixion of Christ with saints, by Pietro Perugino, unspecified, 1492
Crucifixion of Christ with saints, by Pietro Perugino, unspecified, 1492

Crucifixion of Christ with saints is an unspecified painting by the Early Renaissance artist Pietro Perugino. It dates from 1492 and is held in the collection of the Uffizi Gallery. Kreuzigung ist ein Gemälde der Kreuzigung Christi, das gewöhnlich Perugino zugeschrieben wird, mit oder ohne Mithilfe von Luca Signorelli.

About this work

Die fernen Hügel verblassen in sanftem Blau, ein Markenzeichen Peruginos.

Dieses Gemälde zeigt Christus am Kreuz mit Heiligen um ihn herum. Es stammt von Pietro Perugino, entstand um 1484. Datum und tatsächlicher Maler des Werks sind noch immer umstritten.

Einige Experten sagen, Perugino habe es allein gemalt. Andere meinen, sein Schüler oder sogar Luca Signorelli hätten geholfen. Die Beleuchtung und Schatten wirken stark, wie Signorellis Stil. Die fernen Hügel verblassen in sanftem Blau, ein Markenzeichen Peruginos.

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Technik und Stil

Das Werk ist in Öl auf Holz ausgeführt und misst 203 mal 180 cm. Stilistisch zeigt die Komposition eine zentrale Kreuzigung vor einem azurblauen Himmel, gerahmt von sich zurückziehenden Felsformationen und einer tiefen Landschaft aus Hügeln und spärlichen Bäumen, die atmosphärische Perspektive demonstriert. Diese Hintergrundbehandlung ist charakteristisch für Peruginos Ansatz räumlicher Tiefe. Im Kontrast dazu wird die Lichtführung durch ein scharfes, prägnantes Chiaroscuro bestimmt, das lange, deutliche Schatten über den Boden wirft. Diese dramatische Beleuchtung entspricht entweder dem Stil Luca Signorellis oder Peruginos früher Manier, die von Verrocchio beeinflusst war. Eine verborgene Signatur, die Signorelli zugeschrieben wird und auf das Jahr 1480 datiert, wurde angeblich auf dem Gewand der Maria Magdalena identifiziert.

Geschichte und Provenienz

Pietro Perugino schuf die Kreuzigung Christi mit Heiligen zwischen 1484 und 1495, wahrscheinlich für die Kirche San Giusto alle Mura in Florenz, wo sie ursprünglich zusammen mit zwei weiteren Werken für die Jesuatenmönche ausgestellt war. Giorgio Vasari dokumentierte das Triptychon an seinem ursprünglichen Seitenaltar, bevor die Kirche während der Belagerung von Florenz 1529 zerstört wurde. Nach der Umsiedlung des Klosters und dessen späterer Aufhebung wechselte das Gemälde mehrfach den Besitzer, bevor es 1904 von den Uffizien für 30.000 Lire erworben wurde. Kunsthistoriker streiten über seine Zuschreibung: Einige vermuten, es sei von einem Schüler Peruginos ausgeführt worden, während andere es Perugino allein oder in Zusammenarbeit mit Luca Signorelli zuschreiben, wobei jüngere Analysen eine mögliche kryptographische Signatur Signorellis aus dem Jahr 1480 identifiziert haben. Das Werk misst 203 cm in der Höhe und 180 cm in der Breite, was seine großformatige, andächtige Funktion im religiösen Kontext der Renaissance widerspiegelt.

Das Gemälde befindet sich in den Uffizien in Florenz. Es wurde 1904 von den Uffizien für 30.000 Lire erworben.

Das Werk wurde ursprünglich für die Kirche des Jesuatenklosters San Giusto alle Mura in Florenz gemalt, wo Giorgio Vasari es später an Ort und Stelle sah. Nachdem die Kirche während der Belagerung von Florenz 1529 zerstört worden war, wurde das Gemälde in das neue Kloster San Giovanni Battista della Calza der Ordensgemeinschaft nahe der Porta Romana verbracht. Nach der Aufhebung dieses Klosters ging das Werk durch mehrere Hände, bevor es von den Uffizien erworben wurde.

Kontext

Wissenschaftliche Debatten umfassen sowohl die Datierung als auch die Zuschreibung der Kreuzigung Christi mit Heiligen. Frühere Zuschreibungen an einen Schüler Peruginos oder an Perugino in Zusammenarbeit mit Luca Signorelli wurden durch die jüngste Identifizierung einer verborgenen Signatur auf dem Gewand der Maria Magdalena, datiert 1480, in Frage gestellt, was einen gewissen Konsens in Richtung Signorellis Mitwirkung in den frühen 1480er Jahren verschoben hat.

Die Ikonographie des Werks steht in Einklang mit dem andächtigen Programm des Jesuatenordens in San Giusto alle Mura, wo es ursprünglich eine Pietà und eine Ölberg-Szene flankierte. Seine Komposition spiegelt Peruginos charakteristische atmosphärische Landschaft und ausgewogene Figurenanordnung wider, während das prägnante Chiaroscuro mit Signorellis Einfluss oder mit Peruginos von Verrocchio beeinflusster Frühphase übereinstimmt. Vasari dokumentierte das Ensemble in situ vor der Belagerung von Florenz 1529, nach der die Gemälde verlegt und später zerstreut wurden und 1904 in die Uffizien gelangten.

Crucifixion of Christ
Crucifixion of Christ, Johann Koerbecke

Artist & collection

Portrait of Pietro Perugino

Artist

Pietro Perugino

Pietro Perugino (US: PERR-ə-JEE-noh, -⁠oo-; Italian:; born Pietro Vannucci or Pietro Vanucci; c.

Uffizi Gallery

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