Artwork

Portrait of Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa coat of arms, bishop of Samogitia

Portrait of Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa coat of arms, bishop of Samogitia, by Unknown, oil, 1797
Portrait of Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa coat of arms, bishop of Samogitia, by Unknown, oil, 1797

Portrait of Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa coat of arms, bishop of Samogitia is an oil painting by the Neoclassicist artist Unknown. It dates from 1797 and is held in the collection of the National Museum in Warsaw. This oil painting depicts Antoni Tyszkiewicz, bishop of Samogitia, rendered in a formal, restrained composition.

About this work

Übersicht

Porträt von Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa-Wappen, Bischof von Samogien ist ein Ölgemälde auf Leinwand eines unbekannten Künstlers aus dem Jahr 1793.

Porträt von Antoni Tyszkiewicz (1709-1762), Leliwa-Wappen, Bischof von Samogien ist ein Ölgemälde auf Leinwand eines unbekannten Künstlers aus dem Jahr 1793. Das lebensgroße Werk misst 226,5 cm in der Höhe und 138 cm in der Breite. Es stellt Antoni Dominik Tyszkiewicz, Bischof von Samogien, dar und integriert sein Leliwa-Wappen. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es die Inventarnummer MP 3279 MNW trägt.

Motiv und Bedeutung

Das Gemälde zeigt Antoni Dominik Tyszkiewicz in voller kirchlicher Gewandung, was sein hohes geistliches Amt unterstreicht. Er trägt ein voluminöses graues bischöfliches Gewand und eine kürzere Kappe über einem hellen Unterkleid, dem Rochett, mit gemusterter Spitzenbesetzung an der Taille und spitzenbesetzten Ärmeln. Auf Brusthöhe hält er ein kreuzförmiges Insigne, während seine rechte Hand auf einem roten Buch ruht, das auf einem kunstvoll geschnitzten Holztisch liegt und seine bischöfliche Autorität betont. Eine sternförmige Auszeichnung, identifiziert als Orden des Weißen Adlers, hängt an seiner Brust. Das Leliwa-Wappen ist in die Komposition integriert und bekräftigt seinen adeligen Ursprung. Eine gemalte Inschrift befindet sich in der unteren linken Ecke, und eine Uhr auf dem Tisch neben einem kleinen zylindrischen Behälter und einem dunklen Tuch dient als Memento mori.

Technik und Stil

Das in Öl auf Leinwand ausgeführte Werk zeugt von einer glatten, kontrollierten Pinselführung, insbesondere in der feinen Detailierung von Spitze und Stoffstrukturen. Die Farbpalette ist zurückhaltend und wird von Grautönen, Brauntönen, gedämpften Rottönen und hellen Blautönen dominiert. Das Licht fällt von links ein und erhellt das Gesicht und die Hände der Figur sowie die Tischoberfläche, während tiefe Schatten hinter ihm und unter dem Tisch liegen. Der Hintergrund ist aufgeteilt zwischen einer dunklen Säule und einem braunen Vorhang links sowie einem helleren, wolkenverhangenen Himmel, der durch eine Öffnung rechts sichtbar ist, wobei ein dunkelroter Vorhang die obere rechte Ecke durchschneidet. Die Oberfläche des Gemäldes zeigt feine Altersrisse, die auf seinen historischen Zustand hinweisen.

Geschichte und Provenienz

Entstanden im Jahr 1793, Jahrzehnte nach dem Tod des Dargestellten im Jahr 1762, ist das Porträt ein posthumes Gedenkbild. Quellen deuten auf einen Fertigstellungszeitraum hin, der bis 1800 oder sogar 1815 reichen könnte. Das Gemälde befand sich zwischen 1906 und 1944 in der Sammlung der Gesellschaft zur Pflege der Denkmäler der Vergangenheit in Warschau. Das Werk wurde vom Klerus erworben und gelangte schließlich in die Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es derzeit unter der Inventarnummer MP 3279 MNW verwahrt wird.

Kontext

Das Porträt gehört zu einer Tradition repräsentativer bischöflicher Porträts im polnisch-litauischen Commonwealth. Indem der unbekannte Künstler Tyszkiewicz in einer Innenraumkulisse mit kirchlicher Gewandung, einem Pectoralkreuz und dem Orden des Weißen Adlers darstellt, hält er sich an die etablierte Ikonografie hochrangiger Kirchenfunktionäre. Die Entstehung eines solchen posthumen Porträts im Jahr 1793 spiegelt die Praxis kirchlicher Institutionen wider, das Andenken an ihre Führer zu bewahren. Das Werk steht zudem in Zusammenhang mit einem größeren Korpus von Porträts der Familie Tyszkiewicz; einige historische Bestandsaufnahmen verwechseln diese Darstellung des Bischofs mit Porträts anderer Familienmitglieder, wie etwa Antoni Kazimierz Tyszkiewicz, Generalleutnant der Armee des Großfürstentums Litauen.

Portrait of Antoni Ostrowski, archbishop of Gniezno
Portrait of Antoni Ostrowski, archbishop of Gniezno, Łukasz Smuglewicz

Artist & collection

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Unknown

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