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Portrait of Piotr Tyszkiewicz (?, 1631?), voivode and starosta of Minsk

Portrait of Piotr Tyszkiewicz (?, 1631?), voivode and starosta of Minsk is an oil painting by the Neoclassicist artist Unknown. It dates from 1797 and is held in the collection of the National Museum in Warsaw. The work is a canvas portrait traditionally identified as Piotr Tyszkiewicz, a 17th‑century voivode and starosta of Minsk.
About this work
Übersicht
), Woiwode und Starost von Minsk, ist ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem Jahr 1793 von einem unbekannten Künstler.
Das Porträt von Piotr Tyszkiewicz (?, 1631?), Woiwode und Starost von Minsk, ist ein Ölgemälde auf Leinwand aus dem Jahr 1793 von einem unbekannten Künstler. Das Werk misst 100 cm in der Höhe und 76,5 cm in der Breite. Es befindet sich in der Sammlung des Nationalmuseums in Warschau. Das Gemälde stellt einen prominenten Adeligen der polnisch-litauischen Adelsrepublik dar, geschaffen über eineinhalb Jahrhunderte nach seinem Tod, und spiegelt das Interesse einer späteren Epoche an der Erinnerung an den aristokratischen Adel der Adelsrepublik wider.
Darstellung und Bedeutung
Das Gemälde zeigt Piotr Tyszkiewicz, einen Adeligen, der als Woiwode und Starost von Minsk diente und um 1631 verstarb. Die Komposition betont seinen hohen gesellschaftlichen Stand und seine aristokratische Identität innerhalb der polnisch-litauischen Adelsrepublik. Er ist in einer Dreiviertellänge dargestellt, leicht nach links gewandt, mit der rechten Hand auf einem drapierten Tisch und der linken Hand an der Hüfte nahe dem Schwertgriff. Er trägt einen traditionellen żupan, ein hellbraunes Oberkleid mit vollen Ärmeln und orangefarbenen Manschetten, unter einem dunkelgrünen Mantel, der mit einer Reihe von Knöpfen geschlossen ist. Ein orangefarbener Gürtel und ein dunkles Band mit Quasten kreuzen seine Brust und zeugen von seinem adeligen Status. Ein kleines rundes Emblem in der oberen rechten Ecke stellt das Wappen Leliwa dar und verbindet den Dargestellten direkt mit seiner heraldischen Abstammung. Goldener Text am dunklen oberen Rand identifiziert das Sujet.
Technik und Stil
Ausgeführt in Öl auf Leinwand, zeigt das Porträt eine relativ glatte Pinselführung, die besonderes Augenmerk auf die Texturen von Stoff und Haut legt. Das Licht fällt von links und beleuchtet das Gesicht und die Hände des Dargestellten vor einem dunklen, fast einheitlichen Hintergrund. Dieser Chiaroscuro-Effekt verstärkt die Dreidimensionalität der Figur und den Glanz seiner Gewänder. Die Oberfläche des Gemäldes weist Altersrisse und Abnutzungsspuren auf, insbesondere entlang des linken Randes, was auf sein historisches Alter und den materiellen Verschleiß im Laufe der Zeit hinweist.
Geschichte und Provenienz
Das Porträt wurde 1793 geschaffen, lange nach dem Tod des Dargestellten um 1631, was darauf hindeutet, dass es sich um ein posthumes Gedenkbild handelt. Vor seinem heutigen institutionellen Zuhause wurde das Gemälde in der Sammlung der Gesellschaft zur Pflege der Denkmäler der Vergangenheit in Warschau aufbewahrt, einer Organisation, die zwischen 1906 und 1944 aktiv war. Anschließend gelangte das Werk in den Bestand des Nationalmuseums in Warschau, wo es sich heute befindet.
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