Artwork
Portrait of Maria Josefa of Spain

Portrait of Maria Josefa of Spain is an oil painting by Francisco de Goya. It dates from 1800 and is held in the collection of the Museo del Prado. Francisco Goya, ein führender spanischer Maler und Grafiker des späten 18.
About this work
Sujet und Bedeutung
Das Gemälde zeigt María Josefa von Bourbon und Sachsen (1744-1801), Infantin von Spanien und Tochter Karl' III.
Das Gemälde zeigt María Josefa von Bourbon und Sachsen (1744-1801), Infantin von Spanien und Tochter Karl' III., die in Gaeta geboren wurde, als ihr Vater noch als König von Neapel regierte. Sie heiratete nie, trotz eines vorgeschlagenen Bündnisses mit ihrem Onkel, dem Infanten Don Luis. Das Werk diente als Vorzeichnung für Goyas Gruppenporträt der königlichen Familie. Goya verleiht der Dargestellten eine ausgeprägte Intensität und widmet sich aufmerksam dem Gesichtsausdruck, indem er die Züge in zarten, präzisen Strichen modelliert, die sich von einer dunkleren Komposition vor einem beleuchteten Hintergrund abheben. María Josefa träht das Band des Ordens der Edeldamen der Königin María Luisa, große Diamantohrringe und ein schwarzes Band an der Brust, das das Insigne des Ordens vom Sternkreuz kennzeichnet, eine Auszeichnung, die ausschließlich Damen der spanischen Königsfamilie vorbehalten war. Ein Federbusch des Paradiesvogels schmückt ihr Haupt, was den französischen Einfluss auf die zeitgenössische spanische Mode signalisiert, während ein Pflaster an ihrer Schläfe ein Accessoire widerspiegelt, das bereits als veraltet galt und nur noch zu medizinischen Zwecken verwendet wurde.
Technik und Stil
Die verwendete Technik ist Ölmalerei auf Leinwand, mit einer roten Grundierung, die als Hintergrund dient, und Gesichtszügen, die in einem einzigen Ton aufgebaut werden, bevor Farbnuancen hinzugefügt werden. Der Künstler verwendet schnelle und energische Pinselstriche, um die Komposition zu definieren, während die Gesichtsdetails mit zarten und präzisen Strichen gezeichnet werden, was eine große Aufmerksamkeit für den Gesichtsausdruck widerspiegelt. Die Figur ist mit dem Band des Ordens der Edeldamen der Königin María Luisa geschmückt, Brillantohrringen und einer Feder, die auf die französische Mode der Zeit anspielt, obwohl dieses Element bereits außer Gebrauch war und hauptsächlich zu medizinischen Zwecken verwendet wurde. Das Werk zeigt eine dunkle Komposition vor einem beleuchteten Hintergrund, der Kombination eines hellen Hintergrunds mit einer kräftigen Pinselführung, und zeichnet sich durch die Intensität und Sorgfalt aus, mit der Goya den Ausdruck der Infantin porträtiert.
Das Werk gehört zu den zehn Naturstudien, die im Sommer 1800 im Palast von Aranjuez entstanden und dazu bestimmt waren, das Kollektivporträt der Familie Karls IV. vorzubereiten. In dieser Version erscheint die Infantin links und trägt einen schwarzen Rubin, der zum Insigne des Ordens vom Sternkreuz gehört, einem Symbol, das ausschließlich den Damen der spanischen Königsfamilie vorbehalten ist. Die Feder auf ihrem Haupt, bekannt als "la pluma del Paraíso", belegt den französischen Einfluss auf die zeitgenössische spanische Mode.
Geschichte und Provenienz
Francisco Goya malte das Porträt von Maria Josefa von Spanien im Sommer 1800 im Königlichen Palast von Aranjuez. Das Werk entstand als Vorzeichnung für das Gruppenporträt La Familie de Charles IV. Auf Wunsch der Königin Maria Luisa von Parma malte Goya individuelle Naturstudien von jedem Mitglied der königlichen Familie, um die Müdigkeit langer Gruppensitzungen zu vermeiden.
Aus den königlichen Sammlungen stammend, befand sich das Gemälde 1814 im Königlichen Palast von Madrid. Es gelangte vor 1834 in das Museo del Prado, erschien in dem Jahr im Inventar des Königlichen Museums, und wurde erstmals 1872 im offiziellen Katalog des Museums erwähnt. Ferdinand VII. von Spanien ist als früherer Besitzer des Kunstwerks überliefert.
Das Porträt stammt aus den spanischen königlichen Sammlungen und wurde 1814 im Königlichen Palast von Madrid dokumentiert. Es gelangte vor 1834 in das Museo del Prado, erschien in dem Jahresinventar des Königlichen Museums, obwohl einige Aufzeichnungen seine Präsenz vor 1857 anzeigen, als es erstmals im offiziellen Katalog der Institution erwähnt wurde.
Gemalt 1800 als eine von zehn Naturstudien, die Goya im Palast von Aranjuez ausführte, diente das Werk als Vorzeichnung für Die Familie Karls IV. Die separaten Sitzungen wurden auf Wunsch der Königin Maria Luisa von Parma arrangiert, um lange Gruppensitzungen zu vermeiden. Das Gemälde befindet sich weiterhin im Bestand des Museo del Prado.
Kontext
Die kritische Rezeption und Forschung zum Porträt von Maria Josefa von Spanien betonen seine Rolle als Vorstudie für Goyas La Familia de Carlos IV, gemalt 1800 im Palacio de Aranjuez. Gelehrte verweisen auf die Serie von zehn naturalistischen Skizzen, die von Königin María Luisa de Parma in Auftrag gegeben wurden, die es ermöglichten, einzelne Mitglieder der königlichen Familie separat zu porträtieren und lange Gruppensitzungen zu vermeiden. Diese Skizzen teilen technische Merkmale wie eine rote Imprimitur und Gesichtszüge, die in einer einzigen Tonschicht gerendert werden, bevor Farbnuancen hinzugefügt werden. Das Werk zeigt Infantin María Josefa, Tochter Karls III. von Spanien und Maria Amalia von Sachsen, geboren in Gaeta während der Regentschaft ihres Vaters als König von Neapel. Sie heiratete nie, trotz eines Vorschlags als Braut für ihren Onkel, Infant Luis. Zeitgenössische Analysen heben Goyas intensive Konzentration auf Gesichtsausdruck und Detail hervor, insbesondere bei der Darstellung der Züge der Infantin, ihrer Kleidung einschließlich des Insigne des Ordens der Königin und Diamantohrringe, sowie symbolischer Elemente wie der "plume d'oiseau du Paradis", die den französischen Modeeinfluss widerspiegelt. Die Komposition des Gemäldes zeigt eine dunkle Figur vor einem beleuchteten Hintergrund, ausgeführt mit schnellen, energischen Pinselstrichen, wobei das Gesicht sorgfältig ausgearbeitet wurde. Die Provenienz führt von den königlichen Sammlungen zum Palacio Real de Madrid bis 1814, der Aufnahme in das Inventar des Museo del Prado bis 1834, und der ersten offiziellen Katalogisierung 1872. Der kunsthistorische Kontext ordnet es innerhalb von Goyas späten spanischen Porträts des 18. Jahrhunderts ein, das sich mit Werken wie La Familia de Carlos IV überschneidet und spätere wissenschaftliche Ausgaben wie Manuela Mena Marqués' Studie von 2006 beeinflusst.
Artist & collection
Artist
Francisco José de Goya y Lucientes was a Spanish romantic painter and printmaker.


















