Artwork

Mrs. John Harrisson and Daughter

Mrs. John Harrisson and Daughter, by Frederick W. Mayhew, oil, 1823
Mrs. John Harrisson and Daughter, by Frederick W. Mayhew, oil, 1823

Mrs. John Harrisson and Daughter is an oil painting by the Romanticist artist Frederick W. Mayhew. It dates from 1823 and is held in the collection of the National Gallery of Art. Mrs.

About this work

Überblick

Das Gemälde wird als aus South Carolina stammend verzeichnet und befindet sich derzeit in der Sammlung der National Gallery of Art in Washington, D.

Mrs. John Harrisson and Daughter ist ein Ölgemälde auf Leinwand, das 1823 von Frederick W. Mayhew geschaffen wurde. Das Werk misst 76,2 mal 63,2 Zentimeter und ist nicht signiert. Es zeigt Harriet Wood Harrisson mit ihrem Säugling, dargestellt in einer direkten und zurückhaltenden Weise, die für die amerikanische naive Porträtmalerei charakteristisch ist. Das Gemälde wird als aus South Carolina stammend verzeichnet und befindet sich derzeit in der Sammlung der National Gallery of Art in Washington, D.C., wo es 1980 als Schenkung in das Museum gelangte.

Motiv und Bedeutung

Das Gemälde zeigt eine Frau, identifiziert als Harriet Wood Harrisson, sitzend und dem Betrachter direkt zugewandt, mit ihrer kleinen Tochter auf dem Schoß. Die Mutter trägt ein hellblaugraues Kleid mit hohem, gerüschtem Kragen und eine passende Haube, verziert mit Spitze und einem kleinen dekorativen Kronenelement, während ihr braunes Haar an den Schläfen sichtbar gelockt ist. Das Kind ist in ein weißes Kleid und eine weiße Mütze mit blauen Bändern gekleidet und trägt eine dünne goldene Halskette. Die linke Hand der Mutter, an der ein goldener Ring zu sehen ist, stützt das Kind. Die schlichte, frontale Komposition und der direkte Blick beider Figuren betonen eine feierliche familiäre Bindung und die mütterliche Rolle, wie sie für die Porträtmalerei des frühen neunzehnten Jahrhunderts typisch ist.

Technik und Stil

Mayhew verwendete eine zurückhaltende Farbpalette, die von Blautönen, Grautönen, Weiß und gedämpften Erdtönen dominiert wird, vor einem einfarbigen, dunkel olivbraunen Hintergrund. Das Licht fällt gleichmäßig auf die Figuren mit minimalem Schattenwurf, wodurch die dreidimensionalen Formen abgeflacht wirken. Der Pinselstrich ist glatt und flach, mit präzisen linearen Details in den Spitzen- und Kostümelementen, bietet jedoch wenig Modellierung der Figurenformen. Die Komposition ist zentriert und frontal angelegt. Die Figuren sitzen auf einem einfachen Holzstuhl mit grüner Bemalung an der Rückenlehne. Die Leinwandoberfläche zeigt durchgängig feine Risse, und das Gemälde bleibt un signiert.

Kontext

Frederick W. Mayhew wirkte als Limner, ein reisender oder volkstümlicher Porträtmaler, und sein Leben sowie sein Wirken in Chilmark waren Gegenstand lokaler historischer Forschung. Das Gemälde fügt sich in die breitere Tradition der amerikanischen naiven Malerei ein, eine Kategorie, die von der National Gallery of Art umfassend katalogisiert wurde. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Mayhew umfasst Doris C. Stoddards Studie von 1986 über seine Rolle als Limner in Chilmark, Joyce Hills Artikel von 1984, der Verbindungen zwischen Gesichtern, Figurenköpfen und Skrimschaw untersucht, sowie den systematischen Katalog der amerikanischen naiven Gemälde der National Gallery of Art von Deborah Chotner und anderen aus dem Jahr 1992, der dieses Werk ausdrücklich einschließt.

Mrs. Mayer and Daughter
Mrs. Mayer and Daughter, Ammi Phillips

Artist & collection

This work is in the public domain (CC0). Image source: National Gallery of Art open access. Spotted an error in this record? Tell us.