Artwork
Portrait of Elżbieta Radziwiłł née Chodkiewicz (after 1766-1803)

Portrait of Elżbieta Radziwiłł née Chodkiewicz (after 1766-1803) is an oil painting by the Impressionist artist Unknown. It dates from 1900 and is held in the collection of the National Museum in Warsaw.
About this work
Überblick
Das Halbfigurenporträt misst 109 cm in der Höhe und 74 cm in der Breite und gehört zu einer Serie von Porträts, die in einem Lorbeerkranz eingefasst sind.
Das Porträt der Elżbieta Radziwiłł, geborene Chodkiewicz (nach 1766-1803), ist ein Ölgemälde auf Leinwand eines unbekannten polnischen Malers, das im frühen neunzehnten Jahrhundert entstand. Das Halbfigurenporträt misst 109 cm in der Höhe und 74 cm in der Breite und gehört zu einer Serie von Porträts, die in einem Lorbeerkranz eingefasst sind. Es zeigt Elżbieta Chodkiewicz, ein Mitglied der prominenten polnischen Adelsfamilie, und dient als historisches Zeugnis adeliger Abstammung und Heraldik. Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es mit der Kunstwerks-ID 447167 und der Inventarnummer MP 4787 MNW katalogisiert ist.
Motiv und Bedeutung
Das Kunstwerk stellt Elżbieta Chodkiewicz dar, eine Adlige, die in das Haus Chodkiewicz hineingeboren wurde und in die Familie Radziwiłł eheheiratete. Sie ist als Halbfigur dargestellt, die leicht nach links gewandt ist, ihren Kopf auf ihre linke Hand stützt, während ihr rechter Arm ihren Körper kreuzt. Ihr kastanienbraunes Haar, ihre blauen Augen und ihre blasse Haut mit rosigen Wangen heben sich vor einem Hintergrund aus blauem Himmel, weichen weißen Wolken und grünem Laub ab. Unter dem zentralen Oval zeigt ein schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln zwei Wappenschilder auf seiner Brust, die die Wappen der Familien Radziwiłł und Kościesza repräsentieren. Eine weiße Schriftrolle unter dem Adler trägt eine schwarze lateinische Inschrift, die die adelige Identität und Abstammung der Dargestellten unterstreicht.
Technik und Stil
Das in Öl auf Leinwand ausgeführte Gemälde weist eine glatte Oberfläche mit feiner Rissbildung auf. Die Komposition konzentriert sich auf eine Halbfigur, die in einen ovalen vergoldeten Rahmen eingefasst ist, der wiederum vor einem dunklen rechteckigen Außenrand liegt. Die Farbpalette stützt sich auf tiefes Rot, Blau und Gold, die im Kontrast zum dunkelbraunen Umfeld stehen. Die Dargestellte trägt ein rotes Kleid mit tiefem Ausschnitt und ein blaues drapiertes Gewand über den Schultern, das mit einem goldenen Gürtel gesichert ist. Das Licht fällt gleichmäßig von links auf die Figur und beleuchtet ihr Gesicht und ihre Arme vor den dunkleren Hintergrundtönen. Die Integration der Figur in den Himmelshintergrund sowie das ovale Rahmenelement entsprechen den Konventionen der Porträtserien des frühen neunzehnten Jahrhunderts mit Lorbeerkranz.
Geschichte und Provenienz
Obwohl die genaue Auftragserteilung und die frühe Besitzgeschichte unklar bleiben, ist das Gemälde als aus Niebowiż in Belarus stammend dokumentiert. Die Daten im Titel, nach 1766 bis 1803, beziehen sich auf die Lebensspanne der Dargestellten, während das physische Werk selbst im frühen neunzehnten Jahrhundert ausgeführt wurde. Das Gemälde gelangte schließlich in die Sammlung des Nationalmuseums in Warschau, wo es bis heute verbleibt. Es wurde vom Museum digitalisiert; hochauflösende fotografische Aufnahmen wurden im Dezember 2015 von Krzysztof Wilczyński angefertigt.
Kontext
Das Gemälde wird einem anonymen polnischen Maler zugeschrieben, was eine häufige Situation für Adelsporträts aus der polnisch-litauischen Republik darstellt, in der die Identität des Künstlers oft weniger dokumentiert war als der Status der Dargestellten. Das Werk gehört zu einer breiteren Tradition der polnischen Porträtmalerei des frühen neunzehnten Jahrhunderts, die adelige Abstammung betonte und heraldische Elemente sowie Inschriften nutzte, um die Familienheritage zu untermauern. Seine Aufnahme in eine Serie von Porträts in einem Lorbeerkranz verortet es innerhalb eines spezifischen dekorativen und genealogischen Rahmens, der von der Elite dieser Epoche bevorzugt wurde.
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