Artwork
Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers

Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers is an oil painting by the Mannerist artist Luini Bernardino. It dates from 1527 and is held in the collection of the Uffizi Gallery.
About this work
Thema und Bedeutung
Jahrhunderts wider, und ihr Gesicht erinnert an die idealisierten Züge Leonardo da Vincis, insbesondere an jene in seiner La Scapigliata.
Das Werk zeigt Salome, die den abgetrennten Kopf Johannes des Täufers hält, ein Moment, der der neutestamentlichen Erzählung von der Hinrichtung des Täufers entnommen ist. Der abgetrennte Kopf ruht auf einem gefußten Ständer, den die junge Frau hält, während ein Henker ihn mit einem harten, fast karikaturhaften Gesichtsausdruck präsentiert, der seine Brutalität unterstreicht. Eine ältere Frau, vermutlich eine Dienerin, beobachtet die Szene von links. Salomes aufwendiges Kleid und ihr kunstvoll geflochtenes Haar spiegeln die Mode des frühen 16. Jahrhunderts wider, und ihr Gesicht erinnert an die idealisierten Züge Leonardo da Vincis, insbesondere an jene in seiner La Scapigliata. Die Komposition des Gemäldes und die Sfumato-Technik verraten den Einfluss Leonardos, während das Motiv der Enthauptung Themen des Martyriums und der Vergänglichkeit irdischer Macht hervorhebt.
Die Ikonografie entspricht den Vorlieben der Gegenreformation für lebendige, emotional aufgeladene biblische Episoden, die durch starke Kontraste moralische und spirituelle Lehren betonen. Die Provenienz des Werkes umfasst einen Austausch im Jahr 1773, der es von der Kaiserlichen Galerie in Wien in die Uffizi brachte, wo es sich bis heute befindet; frühere Zuschreibungen an Leonardo da Vinci wurden später aufgrund von Inventaren des 19. Jahrhunderts und wissenschaftlicher Analysen auf Bernardino Luini revidiert.
Technik und Stil
Das Werk ist ein Ölgemälde auf Holztafel mit einer Höhe von 51 cm und einer Breite von 58 cm, entstanden um 1527. Es zeigt Salome, die den abgetrennten Kopf Johannes des Täufers auf einem Tablett hält, während eine Dienerin von links zuschaut; das Gesicht des Henkers ist mit karikaturhaften Zügen gestaltet, um Hässlichkeit und Bosheit zu betonen, im Kontrast zu den zarten, leblosen Zügen des Täufers. Salomes prächtiges Kleid aus dem frühen 16. Jahrhundert und ihre aufwendig geflochtenen Haare werden hervorgehoben und spiegeln die zeitgenössische Mode wider, während der Einfluss Leonardo da Vincis in der Modellierung des Gesichts des Mädchens deutlich wird, das insbesondere an La Scapigliata erinnert. Das Gemälde verkörpert die leonardeske Sfumato-Technik durch seine weichen tonalen Übergänge und den dunklen Hintergrund, der die Halbfigurenkomposition betont. Sechs eigenhändige Varianten dieses Sujets sind in anderen Sammlungen dokumentiert, darunter im Kunsthistorischen Museum, im Louvre, im Museum of Fine Arts in Boston, im Prado und in der Sammlung des Prinzen Borromeo auf Isola Bella.
Geschichte und Provenienz
Bernardino Luini schuf dieses Ölgemälde auf Holztafel um 1527, was es in die späte Phase seiner Karriere datiert. Das Werk verblieb bis 1773 in der Kaiserlichen Galerie in Wien, als es gegen ein anderes Werk ausgetauscht und nach Florenz verbracht wurde. Bei seiner Ankunft in Florenz wurde das Gemälde zunächst Leonardo da Vinci zugeschrieben. Die korrekte Zuschreibung an Luini wurde später von Gouthiez aufgrund eines Inventars von 1890 festgestellt, und Beltrami datierte das Werk anschließend auf etwa 1527 bis 1530. Es wird heute in der Uffizi-Galerie aufbewahrt. Das Gemälde befindet sich in der Uffizi-Galerie in Florenz. Es kam 1773 nach einem Austausch mit der Kaiserlichen Galerie in Wien in die Stadt, wo es sich zuvor befunden hatte. Bei seiner Ankunft wurde das Werk Leonardo da Vinci zugeschrieben, doch spätere Forschungen von Gouthiez, die sich auf ein Inventar von 1890 stützten, ordneten es korrekt Bernardino Luini zu. Beltrami datierte das Stück anschließend auf etwa 1527 bis 1530. Während sich diese spezifische Tafel in Florenz befindet, existieren mindestens sechs eigenhändige Varianten der Komposition in anderen bedeutenden Sammlungen, darunter im Kunsthistorischen Museum, im Louvre, im Museum of Fine Arts in Boston, im Prado und in der Sammlung des Prinzen Borromeo auf Isola Bella.
Kontext
Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers ist ein Ölgemälde auf Holztafel von Bernardino Luini aus etwa 1527, das sich derzeit in der Uffizi-Galerie in Florenz befindet. Ursprünglich Teil der Kaiserlichen Galerie in Wien, gelangte das Werk 1773 nach einem Austausch in die Uffizi und wurde zuvor Leonardo da Vinci zugeschrieben. Kunsthistoriker reattribuierten es aufgrund eines Inventars von 1890 und späterer Forschungen, insbesondere von Beltrami, der es in die späte Phase des Künstlers (um 1527-1530) datierte, auf Luini. Sechs eigenhändige Varianten der Komposition sind in bedeutenden Institutionen dokumentiert, darunter im Kunsthistorischen Museum, im Louvre, im Museum of Fine Arts in Boston, im Prado und in der Sammlung des Prinzen Borromeo auf Isola Bella. Das Gemälde verkörpert leonardeske Sfumato- und Kompositionseinflüsse, insbesondere in der zarten Wiedergabe von Salomes Gesicht, das von Forschern mit Leonardos La Scapigliata in Verbindung gebracht wird. Die Darstellung von Salome, die dem Henker den abgetrennten Kopf Johannes des Täufers überreicht, zeichnet sich durch dramatische Kontraste im Ausdruck und eine sorgfältige Beachtung zeitgenössischer Kleidung und Frisuren aus. Seine Provenienz, stilistische Analyse und seine Stellung im leonardesken Kreis unterstreichen seine Bedeutung in der religiösen Kunst der Renaissance.
Artist & collection
Artist
Bernardino Luini (c. 1480/82 – June 1532) was a north Italian painter from Leonardo's circle during the High Renaissance. Both Luini and Giovanni Antonio Boltraffio were said to have worked with Leonardo directly; he…


















