Artwork
Witch Riding on a Goat

Witch Riding on a Goat is an ink print by the Northern Renaissance artist Albrecht Dürer. It dates from 1500 and is held in the collection of the Herzog Anton Ulrich Museum.
- Inscription
- Inscribed:in plate, lower right: AD [artist's monogram, reversed D]; verso, left center, in graphite by a later hand: C.10518; verso, lower left, in graphite by a later hand: C [?] d [?] c [?]; verso, lower left, in graphite by a later hand: B / 67; verso, lower left, in graphite by a later hand: 94 [?]; verso, lower left, in graphite by a later hand: u [?]; verso, lower right, in graphite by a later hand: B 67; verso, lower center, in graphite by a later hand: 76 [upside down]; verso, bottom center, in graphite by a later hand: 67; verso, lower left, in graphite by a later hand: B'' [?]
- Markings
- Marked:none
About this work
Albrecht Dürers Witch Riding a Goat zeigt eine knochige Hexe in der Luft, die Beine gespreizt, rückwärts auf einer mageren Ziege reitet.
Albrecht Dürers Witch Riding a Goat zeigt eine knochige Hexe in der Luft, die Beine gespreizt, rückwärts auf einer mageren Ziege reitet. Ihr wildes Haar und ihr zerrissenes Kleid flattern hinter ihr. Die Ziege wirkt unbehaglich, als ob sie weiß, dass die Fahrt schlecht ausgeht.
Dürer schnitt dies 1501 mit feinen Linien und winzigen Kreuzschraffuren. Diese Methode lässt Schatten real aussehen. Der kleine Teufelsjunge unten fügt einen unheimlichen Scherz hinzu, wie die misslungene Magie der Hexe.
Sehen Sie es aus der Nähe in der National Gallery of Art, Washington.
Sujet und Bedeutung
Der Kupferstich zeigt eine nackte, abgemagerte Frau, die auf einem hybriden Steinbockwesen reitet, was eine Hexe in einer chaotischen, dämonischen Umkehrung der natürlichen Ordnung symbolisiert. Ihr Haar fliegt gegen den Wind, und vier Putten zu ihren Füßen sind bewegungsunfähig, was eine magische Gefangennahme andeutet. Diese Szene spiegelt das zeitgenössische deutsche Interesse an Hexerei und Dämonologie wider, wobei Dürer sich auf Andrea Mantegnas Darstellung einer ähnlich ausgemergelten Figur stützt. Das D in der Monogramm des Künstlers erscheint umgekehrt, was das Thema der gestörten Ordnung verstärkt.
Das Werk entstand um 1500 in Nürnberg und beeinflusste schnell Zeitgenossen wie Marcantonio Raimondi und Agostino Veneziano, die seine Komposition kopierten.
Technik und Stil
Entstanden um 1500, ist dieses Werk ein Kupferstich auf Büttenpapier. Der Druck misst etwa 11,4 cm in der Höhe und 7 cm in der Breite. Stilistisch zeigt die Komposition eine diabolische Umkehrung natürlicher Gesetze, mit einer nackten, abgemagerten Hexe, die rückwärts auf einem Steinbock reitet, einem hybriden Wesen mit dem Körper einer Ziege und dem Schwanz eines Fisches. Die Szene umfasst vier durch einen Fluch an den Boden gefesselte Putten, während das Haar der Hexe entgegen der erwarteten Bewegungsrichtung fliegt. Ein charakteristisches formales Element ist die Monogramm des Künstlers, in der der Buchstabe D umgekehrt erscheint, um diese auf den Kopf gestellte Welt zu signalisieren. Die Figur der Hexe schöpft Inspiration aus Andrea Mantegnas Darstellung einer alten nackten Frau in seinem Meeresgötterkampf.
Geschichte und Provenienz
Das Werk wurde von Albrecht Dürer um 1500 in Nürnberg als Kupferstich auf Büttenpapier geschaffen, als Teil seiner Auseinandersetzung mit mythologischen Themen während der deutschen Renaissance. Seine frühe Besitzgeschichte führt durch mehrere dokumentierte Sammler: Giuseppe Archinto aus Mailand (tätig 1783-1861), dokumentiert 1783; Alfred Morrison aus London und Fonthill (1821-1897); die Langmaak-Sammlung in Hamburg (katalogisiert als Lugt 2801a); und Lessing J. Rosenwald (1891-1979) aus Jenkintown, Pennsylvania (katalogisiert als Lugt 1760b und Lugt 1932d). 1943 schenkte Rosenwald das Stück der National Gallery of Art in Washington, D.C., wo es sich bis heute in der Sammlung des Hauses als Teil der Rosenwald Collection befindet. Der Druck zeigt eine Hexe auf einem hybriden Ziegen-Fisch-Wesen, einem als Putto bekannten Motiv, das in der zeitgenössischen deutschen Dämonologie verwurzelt ist, wobei die Monogramm des Künstlers subtil umgekehrt in der Komposition erscheint. Dürer griff auf Renaissance-Einflüsse zurück, insbesondere die Figur einer verwelkten Frau aus Andrea Mantegnas Werken, um eine Szene kosmischer Inversion zu konstruieren. Dieser Kupferstich, betitelt Witch Riding on a Goat, spiegelt Dürers Auseinandersetzung mit übernatürlichen Themen und seine technische Meisterschaft in der Druckgrafik wider und markiert ein bedeutendes Beispiel mythologischer Sujets in der nordeuropäischen Kunst. Der Kupferstich befindet sich in der National Gallery of Art in Washington, D.C., wo er 1943 als Teil der Rosenwald Collection in die Sammlung aufgenommen wurde. Seine Provenienz lässt sich zurückverfolgen durch die Sammlungen von Giuseppe Archinto in Mailand, Alfred Morrison in London und die Langmaak-Sammlung in Hamburg, bevor er Lessing J. Rosenwald in Jenkintown, Pennsylvania, erreichte. Während die National Gallery of Art einen spezifischen Abzug besitzt, verfügen auch andere Institutionen wie die Chester Beatty Library, das Germanische Nationalmuseum, das Metropolitan Museum of Art und das British Museum über Kopien dieses Werks. Die vorliegenden Quellen nennen keine spezifischen Inventarnummern oder eine detaillierte Ausstellungsgeschichte für diese Bestände.
Kontext
Entstanden um 1500, ist Witch Riding on a Goat ein exemplarisches Werk für die Auseinandersetzung der deutschen Renaissance mit Dämonologie und der Umkehrung natürlicher Gesetze. Das Werk zeigt eine diabolische Unordnung, in der eine skelettartige Hexe auf einem Steinbock reitet, Hagel verursacht und die Richtung ihres Haares umkehrt, während selbst die Monogramm des Künstlers gespiegelt erscheint. Gelehrte vermerken, dass Dürer die ausgemergelten Züge der Hexe aus Andrea Mantegnas Battle of the Sea Gods ableitete und dabei italienische Einflüsse in einen deutlich germanischen Kontext integrierte. Der Kupferstich erlangte sofortige Notorität und wurde rasch kopiert. Er diente als direkte Inspirationsquelle für Marcantonio Raimondi und Agostino Veneziano, die seine Bildsprache in Werken wie The Corpse (um 1520-1530) aufgriffen. Diese rasche Verbreitung unterstreicht die Bedeutung des Drucks innerhalb des künstlerischen Diskurses des frühen 16. Jahrhunderts.
Nachwirkung
Der Kupferstich ist bis heute ein Bezugspunkt für die Art und Weise geblieben, wie spätere Künstler die visuelle Darstellung von Hexerei und übernatürlicher Inversion angingen. Dürers eindringliche Komposition, die eine nackte Hexe auf einem hybriden Steinbock vor stürmischem Hintergrund zeigt, wurde rasch kopiert und diente als Vorbild für Grafiker wie Marcantonio Raimondi und Agostino di Musi. Ihre Werke, entstanden um 1520-1530, entlehnten ausdrücklich das Motiv der Hexe auf einer Ziege und die Umkehrung der natürlichen Ordnung, die Dürer entwickelt hatte. Das Bild setzte seine Zirkulation in Sammlungen über Europa fort und beeinflusste sowohl zeitgenössische als auch moderne Interpretationen der Hexenfigur in der Druckgrafik.
Artist & collection
Artist
Albrecht Dürer spent his life in Nuremberg, a busy German city where artists traded prints like currency.
![Madonna and Child [obverse], by Albrecht Dürer](https://artifactworldgallery.com/img/albrecht-durer--madonna-and-child-obverse--d7b8ebf05d22ebe5-w320.webp)


![Lot and His Daughters [reverse], by Albrecht Dürer](https://artifactworldgallery.com/img/albrecht-durer--lot-and-his-daughters-reverse--b4ebf9b282faa17a-w320.webp)














