Artwork
Crucifixion of Christ

Crucifixion of Christ is an oil painting by the Early Baroque Italian artist Francisco de Zurbarán. It dates from 1627 and is held in the collection of the Art Institute of Chicago.
About this work
Crucifixion of Christ ist ein Ölgemälde, das 1627 von dem spanischen Maler Francisco de Zurbarán geschaffen wurde.
Crucifixion of Christ ist ein Ölgemälde, das 1627 von dem spanischen Maler Francisco de Zurbarán geschaffen wurde. Das Werk zeigt die biblische Szene von Christus am Kreuz.
Es gehört zur Sammlung des Art Institute of Chicago. Wikipedia vermerkt, dass die Leinwand von Zurbarán im frühen siebzehnten Jahrhundert geschaffen wurde. Das Gemälde ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, einem für die Zeit üblichen Medium.
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Sujet und Bedeutung
Das Gemälde zeigt Jesus Christus allein an einem grob behauenen Holzkreuz gekreuzigt, in Übereinstimmung mit den Direktiven der Gegenreformation, die die Isolierung der Figur bevorzugten, um die Andacht des Betrachters ohne Ablenkung zu konzentrieren. Die Ikonographie zeigt spezifisch Christus' Füße getrennt genagelt, was die theologische Kontroverse über die Verwendung von vier Nägeln widerspiegelt, wie sie in den Offenbarungen der Birgitta von Schweden beschrieben werden, und nicht der traditionellen drei.
Symbolisch kontrastiert die Komposition das leuchtende, kunstvoll drapierte weiße Lendentuch mit der realistischen, flexiblen Muskulatur des Körpers, um die physische Vollkommenheit trotz der Folter zu betonen. Der Kopf der Figur neigt sich auf die rechte Schulter, was einen Zustand vermittelt, in dem akutes Leiden der Resignation und der Vorahnung der Auferstehung gewichen ist, wobei der Körper als bereits verherrlicht dargestellt wird.
Technik und Stil
Die Kreuzigung Christi ist ein Ölgemälde auf Leinwand, das 1627 von Francisco de Zurbarán geschaffen wurde. Das Werk misst 290,3 cm in der Höhe und 165,5 cm in der Breite und ist in Ölfarbe auf Leinwand ausgeführt. Die Komposition zeigt Christus allein am Kreuz, seine beiden Füße getrennt genagelt, eine Technik, die sein einsames Leiden betont und mit den Vorlieben der Gegenreformation für konzentrierte Andachtsbilder übereinstimmt. Das weiße Leinentuch um seine Taille bietet einen dramatischen Kontrast zur fein wiedergegebenen Muskulatur seines Körpers, während das Chiaroscuro die Reliefwirkung der Figur gegen das raue Holzkreuz hervorhebt. Das Gemälde spiegelt Zurbaráns Meisterschaft des Tenebrismus und seine Aufmerksamkeit für theologische Details wider, wie die Verwendung von vier Nägeln, ein Punkt der Debatte unter seinen Zeitgenossen.
Geschichte und Provenienz
Das Gemälde wurde 1627 von Francisco de Zurbarán im Zusammenhang mit einem Vertrag geschaffen, den er am 17. Januar 1626 mit der Dominikanergemeinschaft von San Pablo el Real in Sevilla unterzeichnet hatte, wonach er innerhalb von acht Monaten 21 Gemälde für das Kloster ausführen sollte. Obwohl es unwahrscheinlich ist, dass er die gesamte Serie lieferte, wurde die Kreuzigung kurz danach für das Haus gemalt und lag, laut einer Quelle von 1629, im Oratorium der Sakristei. Die Rezeption des Werks bei den Zeitgenossen war so positiv, dass der Stadtrat von Sevilla den Künstler 1629 einlud, sich dort niederzulassen. Während der französischen Besetzung Spaniens zu Beginn des neunzehnten Jahrhunderts wurden alle Klöster aufgelöst und ihre Kunstwerke beschlagnahmt. Das Gemälde wurde von dem französischen Diplomaten und General Jean-Toussaint Arrighi de Casanova, Herzog von Padua, erworben und ging später an seinen Sohn, den gleichnamigen Politiker, über. 1876 wurde es dem Collège Sainte-Geneviève in Paris gestiftet, vermutlich um 1880 nach St Mary's College in Canterbury verbracht, und 1897 an das Jesuitenkolleg in Laval übertragen. Es ging anschließend durch Jesuitenkollegs auf Jersey und in Chantilly, bevor es 1952 vom Basler Händler Fankhauser erworben wurde. Das Art Institute of Chicago kaufte es 1954. Das Gemälde befindet sich im Besitz des Art Institute of Chicago, wo es als Christ on the Cross mit der Inventarnummer 1954.115 registriert ist. Seine Ausstellungshistorie beginnt in Sevilla, wo das Werk 1627 für das Dominikanerkloster San Pablo el Real gemalt wurde. Nach der Auflösung des Klosters während der französischen Besetzung Spaniens ging das Gemälde durch aufeinanderfolgende private und institutionelle Hände in Frankreich und England, darunter den Besitz von Jean-Toussaint Arrighi de Casanova, dem Collège Saint Geneviève in Paris, dem St. Mary's College in Canterbury und jesuitischen Institutionen in Laval, Jersey und Chantilly, bevor es 1952 in den Basler Kunsthandel gelangte. Es wurde 1954 vom Art Institute of Chicago erworben.
Kontext
Das Gemälde entstand aus einer bedeutenden Auftrag, den Zurbarán 1626 für die Dominikanergemeinschaft von San Pablo el Real in Sevilla übernahm, bei dem er vertraglich verpflichtet war, in acht Monaten 21 Gemälde zu produzieren. Es wurde von seinen Zeitgenossen so bewundert, dass der Stadtrat von Sevilla ihn 1629 einlud, sich dauerhaft in der Stadt niederzulassen, ein Ereignis, das effektiv seine Sevillianer Karriere begründete.
Das Werk steht in enger Verbindung mit der ästhetischen Programmatik der Gegenreformation, wie sie vom Konzil von Trient geformt wurde, das Künstler von überfüllten Kreuzigungsszenen weg und hin zu Bildern lenkte, die Christus isoliert darstellten. Zurbarán setzte sich auch mit der zeitgenössischen Debatte über die Anzahl der bei der Kreuzigung verwendeten Nägel auseinander und wählte die Darstellung getrennt genagelter Füße, eine Entscheidung, die in Velázquez' späterem Christ Crucified (um 1632) parallelläuft. Das Gemälde gilt als Zurbaráns frühestes datiertes Werk und als definierende Aussage seines reifen Stils, wobei sein leuchtendes weißes Lendentuch und die tenebristische Behandlung zu Kennzeichen seiner religiösen Bildsprache wurden.
Die Forschung verortet die Leinwand innerhalb von Zurbaráns umfassender Serie von Kreuzigungskompositionen, die er während seiner gesamten Karriere produzierte, einschließlich späterer Versionen in Sevilla und Madrid.
Nachwirkung
Francisco de Zurbaráns Kreuzigung Christi (1627) wurde zu einem Schlüsselwerk bei der Formung der religiösen Bildsprache genre des spanischen Barock, und seine Nachwirkung hält durch anhaltende wissenschaftliche und institutionelle Aufmerksamkeit an. Zeitgenössische Berichte bemerkten seine kraftvolle Wirkung; der Stadtrat von Sevilla soll Zurbarán 1629 aufgefordert haben, sich nach dem Anblick des Gemäldes dauerhaft niederzulassen, was seine unmittelbare Anerkennung widerspiegelt. Das Werk begründete seinen Ruf für intensive spirituelle Realismus und beeinflusste spätere Künstler wie Velázquez, insbesondere in der Darstellung der Anatomie Christi und der kompositorischen Konzentration. Seine Bedeutung wird durch die kontinuierliche Präsenz in bedeutenden Ausstellungen unterstrichen, einschließlich der 1954 erfolgten Erwerbung durch das Art Institute of Chicago, wo es weiterhin ausgestellt ist. Die technische Innovation des Gemäldes, besonders der dramatische Lichteinsatz auf dem weißen Perizōmion und die anatomische Präzision der gekreuzigten Gestalt, wurde zu einem Maßstab. Spätere Forschung, einschließlich Einträgen in mehrsprachigen Wikipedias und kunsthistorischen Überblickswerken, identifiziert es durchweg als Zurbaráns frühestes datiertes Werk und als Grundpfeiler der Kunst der Gegenreformation, die die Andachtsbilder des 17. Jahrhunderts neu definierte.
Artist & collection
Artist
Francisco de Zurbarán was a Spanish Baroque painter. He is known primarily for his religious paintings depicting monks, nuns, and martyrs, and for his still-lifes. Zurbarán gained the nickname "Spanish Caravaggio",…


















