Artwork

The soldier and the lady

The soldier and the lady, by Francisco de Goya, oil, 1790
The soldier and the lady, by Francisco de Goya, oil, 1790

The soldier and the lady is an oil painting by the Rococo painting artist Francisco de Goya. It dates from 1790 and is held in the collection of the Museo del Prado. Francisco Goya, ein spanischer Maler und Grafiker des späten 18.

About this work

Thema und Bedeutung

Das Gemälde stellt eine kokette Interaktion zwischen einer Dame und einem Soldaten dar, ein Thema der Werbung, das Goya bereits in früheren Werken wie El ciego de la guitarra aufgegriffen hatte. Eine modisch gekleidete Frau (petimetra) lehnt sich über eine Mauer und blickt zu ihrem Verehrer, der in dieser Zeit als cortejo bezeichnet wurde, während ein Soldat und eine dritte rätselhafte Figur im Hintergrund stehen und ein weiteres Paar die Szenerie ergänzt. Das schmale, hohe Format der Komposition deutet darauf hin, dass das Werk als Tür- oder Fenstersturz im Vorzimmer des Prinzen von Asturien im Königlichen Palast von El Pardo diente.

Zu den dargestellten Objekten gehören ein Hut und ein Fächer, wobei Letzterer ein konventionelles Attribut weiblicher Koketterie in der spanischen Genremalerei des 18. Jahrhunderts ist. Die helle Farbpalette, der lebendige Pinselstrich und der luftige architektonische Hintergrund unterstreichen den Rokoko-Charakter des Werkes, wobei das Licht auf die Hauptfiguren konzentriert ist, um die Aufmerksamkeit des Betrachters durch die Szene zu lenken.

Technik und Stil

Die schmalen Proportionen deuten darauf hin, dass das Werk möglicherweise als Tür- oder Fenstersturz im Vorzimmer des Prinzen von Asturien in El Pardo diente.

The Soldier and the Lady ist ein Ölgemälde auf Leinwand im Hochformat mit einer Höhe von 259 cm und einer Breite von 100 cm. Die Komposition verwendet eine Rokoko-Palette lebendiger Farben und setzt auf schnelle, fließende Pinselstriche, die für diesen Stil typisch sind. Die Figuren sind in einer flachen architektonischen Umgebung angeordnet, die den Blick des Betrachters in die Tiefe lenkt, während das Licht auf das Hauptpaar konzentriert ist, um ihre Interaktion hervorzuheben. Die schmalen Proportionen deuten darauf hin, dass das Werk möglicherweise als Tür- oder Fenstersturz im Vorzimmer des Prinzen von Asturien in El Pardo diente.

Geschichte und Provenienz

Francisco Goya schuf dieses Ölgemälde 1779 als Karton für die dritte Serie von Wandteppichen, die für das Schlafzimmer des Prinzen von Asturien im Palast von El Pardo bestimmt waren. Das Werk wurde am 6. Januar 1779 an die Königliche Teppichfabrik geliefert. Nach seiner Entstehung galt die Leinwand als verschollen, bis Gregorio Cruzada Villaamil sie 1869 im Keller des Königlichen Palastes von Madrid wiederentdeckte. Durch königliche Dekrete vom 19. Januar und 9. Februar 1870 wurde das Stück an das Museo del Prado übergeben, wo es in die Sammlung aufgenommen und erstmals 1876 im Museumsverzeichnis verzeichnet wurde.

The soldier and the lady befindet sich in der Sammlung des Museo del Prado in Madrid. Es gelangte 1870, nach königlichen Dekreten vom 19. Januar und 9. Februar 1870, in den Besitz des Museums und wurde erstmals 1876 im Katalog der Institution aufgeführt. Das Werk ist ein 1779 von Francisco de Goya gemalter Karton für einen Wandteppich, der für das Schlafzimmer des Prinzen von Asturien im Palast von El Pardo geschaffen wurde, und misst 259 cm in der Höhe und 100 cm in der Breite.

Kontext

Das Werk gehört zu Goyas dritter Serie von Kartons, die für das Schlafzimmer des Prinzen von Asturien im Palacio del Pardo geschaffen wurden und als dekorative Vorlagen für königliche Wandteppiche dienten. Es wurde am 6. Januar 1779 an die Königliche Teppichfabrik geliefert, 1869 im Keller des Königlichen Palastes von Madrid von Gregorio Cruzada Villaamil wiederentdeckt und 1870 in die Sammlung des Museo del Prado aufgenommen, wo es bis heute im Raum 92 ausgestellt ist; seine erste museale Katalogisierung erfolgte 1876. Die Forschung identifiziert das Stück als Teil einer Gruppe von Wandteppichentwürfen, zu der auch La Feria de Madrid, El Cacharrero, La Acerolera, Muchachos jugando a soldados, Niños del carretón und El Juego de pelota a pala gehören, und spiegelt Goyas frühe Hofkarriere sowie sein Engagement für räumliche Techniken des Rokoko und farbliche Leuchtkraft wider, wobei das schmale Format auf eine mögliche Platzierung als Türsturz oder an einer schmalen Wand hindeutet. Die kritische Rezeption betont die kokette Interaktion zwischen der Dame und dem Soldaten, verortet sie im Rahmen von Goyas umfassender Erforschung von Werbungsmotiven und verbindet sie stilistisch mit La Acerolera, während die architektonische Rahmung der Komposition und die leuchtende Fokussierung auf die zentralen Figuren die an einen neoklassizistischen Kontext angepasste Rokoko-Ästhetik exemplifizieren.

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