Artwork
Stillleben mit Attributen der Künste

Stillleben mit Attributen der Künste is an oil painting by the Rococo painting artist Jean-Baptiste-Siméon Chardin. It dates from 1766 and is held in the collection of the Hermitage Museum. Jean Siméon Chardin, ein französischer Maler des 18.
About this work
Thema und Bedeutung
Die Komposition konzentriert sich auf eine Statue des Merkur, geschaffen von Jean-Baptiste Pigalle im Jahr 1744, die die Disziplin der Bildhauerei symbolisiert.
Dieses 1766 entstandene Werk, in Auftrag gegeben von Kaiserin Katharina II. von Russland, fungiert als Allegorie der Künste. Die Komposition konzentriert sich auf eine Statue des Merkur, geschaffen von Jean-Baptiste Pigalle im Jahr 1744, die die Disziplin der Bildhauerei symbolisiert. Um diese zentrale Figur gruppieren sich Objekte, die andere kreative Bereiche repräsentieren: Eine Malerpalette verweist auf Chardins eigenen Beruf, während architektonische Pläne und ein Winkelmaß am Sockel der Statue auf die Architektur hinweisen. Darüber hinaus deuten verstreute Bücher und Münzen auf Literatur bzw. Goldschmiedekunst. Diese Anordnung von Attributen dient dazu, die verschiedenen Bereiche menschlichen künstlerischen Schaffens innerhalb eines einzigen Stilllebens zu feiern.
Technik und Stil
Stillleben mit Attributen der Künste ist in Öl auf Leinwand ausgeführt, einem typischen Trägermaterial für Chardins Werke aus der Mitte des Jahrhunderts. Das Gemälde gehört zur Rokoko-Stillleben-Tradition und präsentiert eine allegorische Komposition: Eine Marmorstatue des Merkur von Jean-Baptiste Pigalle steht für die Bildhauerei, während eine Malerpalette, architektonische Zeichnungen und ein Winkelmaß sowie Bücher und Münzen auf Malerei, Architektur, Literatur und Goldschmiedekunst verweisen. Die Objekte sind mit sorgfältigem Gleichgewicht und klarer, gleichmäßiger Beleuchtung arrangiert, was Chardins minutiöses Handling von Textur und Form widerspiegelt.
Geschichte und Provenienz
Stillleben mit Attributen der Künste befindet sich im Eremitage-Museum in Sankt Petersburg. Das Gemälde wurde von Katharina II. von Russland in Auftrag gegeben, die das Eremitage-Museum gründete und damit die langjährige Präsenz des Werks in der kaiserlichen Sammlung begründete, aus der später das Museum hervorging.
Kontext
Das 1766 entstandene Ölgemälde Stillleben mit Attributen der Künste, das im Eremitage-Museum untergebracht ist, wurde von Katharina II. von Russland in Auftrag gegeben und verkörpert die Gattungsmalerei des Rokoko durch seine allegorische Darstellung der Künste. Das Werk integriert symbolische Elemente wie eine Merkur-Statue von Jean-Baptiste Pigalle (1744), eine Malerpalette, architektonische Pläne sowie Bücher mit Münzen, um Bildhauerei, Architektur, Literatur und Goldschmiedekunst zu verkörpern. Die zeitgenössische Forschung hebt die thematische Verwandtschaft mit Chardins früherem Werk Les Attributs des arts aus dem Jahr 1765 im Louvre hervor und unterstreicht damit seine Erkundung künstlerischer Personifikationen in dieser Periode.
Die Provenienz des Gemäldes als königlicher Auftrag und seine Platzierung innerhalb der Eremitage-Sammlung spiegeln sowohl die diplomatischen kulturellen Austauschbeziehungen zwischen Frankreich und Russland als auch die breitere Faszination der Aufklärungsepoche für die Personifizierung von Disziplinen durch visuelle Allegorien wider.
Artist & collection
Artist
Jean Siméon Chardin (French:; November 2, 1699 – December 6, 1779) was an 18th-century French painter.

















