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Adoration of the Magi

Adoration of the Magi, by Peter Paul Rubens, oil, 1609
Adoration of the Magi, by Peter Paul Rubens, oil, 1609

Adoration of the Magi is an oil painting by the Flemish Baroque painting artist Peter Paul Rubens. It dates from 1609 and is held in the collection of the Museo del Prado.

About this work

Sujet und Bedeutung

Der Künstler betont opulente Farbgebung mit reichen Gelb-, Rot- und Violetttönen, während die dichte Figurengruppierung Bewegung und Pracht vermittelt.

Die Anbetung der Könige zeigt die biblische Episode, in der die drei Magier, traditionell als Melchior, Caspar und Balthasar identifiziert, dem Christuskind die Geschenke Gold, Weihrauch und Myrrhe darbringen. Rubens organisiert die Komposition entlang einer Diagonalachse, die beim strahlenden Christuskind beginnt und nach oben rechts verläuft, wodurch das Säugling zur symbolischen und leuchtenden Mittelpunkt der Szene wird. Der Künstler betont opulente Farbgebung mit reichen Gelb-, Rot- und Violetttönen, während die dichte Figurengruppierung Bewegung und Pracht vermittelt. Rubens vergrößerte das Gemälde später zwischen 1628 und 1629, indem er Streifen an der oberen und rechten Kante hinzufügte. Im hinzugefügten rechten Rand fügte er ein unverkennbares Selbstporträt ein: Er erscheint zu Pferd, mit Schwert und Goldkette bekleidet, Symbole des Ritterstandes, der ihm 1624 von Philipp IV. verliehen worden war. Diese Einfügung unterstreicht die doppelte Funktion des Gemäldes als Andachtsbild und höfische Bekräftigung des erhobenen Status des Künstlers.

Technik und Stil

Peter Paul Rubens führte dieses monumentale Werk in Öl auf Leinwand aus und vollendete es zunächst 1609. Zwischen 1628 und 1629 nahm der Künstler in Madrid eine umfassende Überarbeitung des Stücks vor, wobei er zahlreiche Details modifizierte und den Stil aktualisierte, um den Einfluss Tizians widerzuspiegeln. Während dieser Überarbeitung wurden Leinenstreifen an der oberen und rechten Kante hinzugefügt, wodurch die Maße von den ursprünglichen 259 cm mal 381 cm auf die aktuellen 355,5 cm mal 493 cm vergrößert wurden. Die endgültige Komposition ist durch eine Diagonalachse definiert, die vom Christuskind nach oben rechts führt, wobei eine lebendige Palette aus Gelb-, Rot- und Violetttönen verwendet wird, um ein Gefühl von Bewegung und Pracht zu erzeugen. Der physische Zustand des Gemäldes trägt sichtbare Narben von einem Brand 1734 im Alcázar von Madrid, einschließlich Schnitte von der Entfernung aus seinem Rahmen und kleine Blasen, die durch Hitzeeinwirkung entstanden sind, obwohl es 2004 einer vollständigen Restaurierung unterzogen wurde.

Geschichte und Provenienz

Auf Bestellung des Antwerpener Stadtrats Anfang 1609 für die Statenkamer zur Feier von Friedensverhandlungen, wurde dieses Werk von Peter Paul Rubens für 1.800 Florins ausgeführt. Im selben Jahr vollendet, wurde das Gemälde im Frühjahr 1612 Rodrigo Calderón geschenkt, dessen anschließende Hinrichtung dazu führte, dass Philipp IV. von Spanien es 1623 aus seinem Nachlass für den Alcázar von Madrid erwarb.

Während eines zweiten Spanienaufenthalts zwischen 1628 und 1629 überarbeitete Rubens die Leinwand umfassend, fügte Streifen an der oberen und rechten Kante hinzu, um die ursprünglichen Maße von 259 mal 381 cm zu erweitern, und aktualisierte den Stil unter dem Einfluss Tizians. Das Stück überlebte den Brand des Alcázar 1734, indem es aus seinem Rahmen geschnitten und aus einem Fenster geworfen wurde, erlitt dabei sichtbare Schnitte und Hitzblasen, bevor es in den neuen Königlichen Palast verbracht und 1834 in die Inventare des Museo del Prado aufgenommen wurde.

Peter Paul Rubens' Anbetung der Könige befindet sich derzeit im Museo del Prado in Madrid, wo es erstmals 1834 in den Inventaren des Museums erschien. Vor seiner Überführung in den Prado war das Werk im Königlichen Palast von Madrid installiert, nachdem es aus dem 1734 zerstörten Alcázar von Madrid gerettet worden war, indem es aus seinem Rahmen geschnitten und aus einem Fenster geworfen wurde. Das Gemälde wurde ursprünglich 1623 von König Philipp IV. von Spanien erworben, nachdem es aus dem Nachlass Rodrigo Calderóns gekauft worden war, der es zuvor 1612 von der Stadt Antwerpen als Geschenk erhalten hatte. Während die Quelldokumente diese umfangreiche Provenienz und die Restaurierung 2004 detailliert, geben sie keine spezifische Inventar- oder Akquisitionsnummer für das Werk an.

Kontext

Peter Paul Rubens' Anbetung der Könige gilt als Meisterwerk des flämischen Barock, ausgezeichnet durch seine monumentale Skala und dynamische Komposition. Ursprünglich 1609 vom Antwerpener Stadtrat in Auftrag gegeben, um die Zwölfjährige Waffenruh zu feiern, spiegelt das Werk die Hoffnung der Stadt auf erneuerten wirtschaftlichen Wohlstand nach einer Krisenperiode wider. Das Gemälde erlebte eine bedeutende Transformation während Rubens' zweiter Spanienreise zwischen 1628 und 1629, als der Künstler die Leinwand überarbeitete, um sie mit seinem reifen Stil in Einklang zu bringen, der stark von Tizian beeinflusst war. Diese Überarbeitung umfasste die Vergrößerung der Maße und die Aktualisierung der Palette, was zu einem Stück führte, das Gelehrte für seine kraftvolle Verwendung von Farbe und Licht, zentriert auf das Christuskind, hervorheben.

Die Geschichte des Werkes innerhalb der spanischen königlichen Sammlung unterstreicht seine bleibende Prestige, überlebte einen großen Brand 1734 und wurde später 1834 in das Museo del Prado überführt. Es bleibt eines der größten Gemälde in der Sammlung des Museums und enthält ein einzigartiges Selbstporträt des Künstlers, das während der Überarbeitung in den 1620er Jahren hinzugefügt wurde, welches den Adel symbolisiert, der ihm von Philipp IV. verliehen wurde.

Nachleben

Die Anbetung der Könige wurde während Rubens' zweiter Spanienreise 1628-1629 erweitert und verändert, als er Leinenstreifen an der oberen und rechten Kante hinzufügte und die Komposition in einem Stil der späten 1620er Jahre, beeinflusst von Tizian, überarbeitete. Die Ergänzungen umfassen ein unverkennbares Selbstporträt zu Pferd, das den Ritterstand symbolisierte, der 1624 von Philipp IV. verliehen worden war. Zeitgenössische Quellen, wie Francisco Pachecos El arte de la pintura, verzeichnen, dass Rubens 'einige Dinge in seinem Gemälde der Anbetung der Könige, das im Palast war, veränderte', und der Künstler selbst beschrieb die Modifikationen in Briefen an den spanischen Hof. Das Gemälde verblieb in der spanischen königlichen Sammlung, überlebte den Brand 1734, der den Alcázar von Madrid zerstörte, und hinterließ Schnitte und Blasen in der Farbe, und wurde 1834 in das Museo del Prado überführt, wo es zu einem Grundpfeiler der Rubens-Sammlung des Museums wurde. Sein Einfluss hielt durch zahlreiche Reproduktionen an, einschließlich einer großen Radierung von Louis Lenain im späten 19. Jahrhundert und einer vollständigen Restaurierung 2004.

Adoration of the Magi
Adoration of the Magi, Peter Paul Rubens

Artist & collection

Portrait of Peter Paul Rubens

Artist

Peter Paul Rubens

Sir Peter Paul Rubens ( ROO-bənz; Dutch:; 28 June 1577 – 30 May 1640) was a Flemish artist and diplomat.

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