Artwork
Virgin and Child with Saints John the Baptist and Giles, Two Prophets, and Christ the Redeemer

Virgin and Child with Saints John the Baptist and Giles, Two Prophets, and Christ the Redeemer is an unspecified painting by the Italo Byzantine artist Bernardo Daddi. It dates from 1334 and is held in the collection of the Philadelphia Museum of Art.
About this work
Überblick
Das Altarbild zeichnet sich durch seine spitzbogigen gotischen Rahmen mit giebelartigem Abschluss und einer durchgehenden profilierten Sockelzone aus.
Virgin and Child with Saints John the Baptist and Giles, Two Prophets, and Christ the Redeemer ist ein dreiteiliges Altarbild, das 1334 von dem Florentiner Künstler Bernardo Daddi gemalt wurde. Ausgeführt in Tempera, Silber und getriebenem Gold auf Holztafel mit senkrechter Maserung, ist das Werk ein bedeutendes Beispiel frührenaissanclicher Andachtskunst. Das Altarbild zeichnet sich durch seine spitzbogigen gotischen Rahmen mit giebelartigem Abschluss und einer durchgehenden profilierten Sockelzone aus. Es befindet sich heute im Philadelphia Museum of Art.
Sujet und Bedeutung
Das Altarbild zeigt eine hierarchische Anordnung heiliger Figuren vor flachen Goldgrundflächen. Das Mitteltafel zeigt die Jungfrau in dunkelblauen und roten Gewändern, die den nackten Christusknaben hält, beide mit Heiligenschein versehen. Die linke Flügeltafel zeigt den heiligen Johannes den Täufer, erkennbar an seinem struppigen Haar, dem Haarhemd, dem rötlichen Gewand und einem hohen Kreuzstab. Die rechte Flügeltafel zeigt einen kirchlichen Heiligen, identifiziert als der heilige Ägidius, mit Mitra und gemustertem Pluviale, der einen Krummstab und ein Buch hält. Die Giebelfelder darüber enthalten kleine Medaillons mit Heiligenscheinträgern, die zwei Propheten und Christus den Erlöser darstellen und so die neutestamentlichen Figuren mit alttestamentlicher Prophetie und göttlicher Erlösung verbinden.
Technik und Stil
Daddi führte das Werk in Tempera kombiniert mit Silber und getriebenem Gold auf einer Holztafel mit senkrechter Maserung aus. Das Mitteltafel misst 33 1/4 x 17 13/16 Zoll (84,5 x 45,2 cm), während die linke und rechte Tafel jeweils 30 1/8 x 14 1/4 Zoll (76,5 x 36,2 cm) und 30 1/4 x 14 1/16 Zoll (76,8 x 35,7 cm) messen. Die Farboberfläche weist durchgehend feine Craquelé auf. Stilistisch sind die Figuren mit linearen Gewandfalten und stilisierter Gesichtsmodellierung wiedergegeben, vor einem flachen Goldhintergrund ohne Landschaft oder Architektur. Die Gesamtpalette basiert auf Gold, Tiefblau, Zinnober, Rosa und gedämpften Grüntönen. Wurzeln in gotischen Konventionen, spiegelt der Ansatz die giotteske Sorge für die Vermittlung der Körperlichkeit der Figuren wider, durchzogen von einer Süße und Lyrik, die für Daddis Werk charakteristisch sind.
Geschichte und Provenienz
Entstanden 1334, ist das Altarbild ein Produkt von Daddis aktiver Florentiner Werkstatt. Während die spezifische frühe Provenienz und der ursprüngliche Auftrag für dieses genauen Triptychons in den vorliegenden Quellen nicht überliefert sind, ist das Werk heute in die Sammlung des Philadelphia Museum of Art eingegangen. Die Erhaltung der drei durch eine durchgehende profilierte Sockelzone verbundenen Tafeln zeigt, dass das Werk seine strukturelle Integrität als einheitliches Objekt bewahrt hat, im Gegensatz zu vielen zeitgenössischen Polyptychen, die zerlegt und zu unbekannten Zeitpunkten auf verschiedene Sammlungen verteilt wurden.
Kontext
Bernardo Daddi, in Florenz von etwa 1312 bis 1320 aktiv und vor 1349 verstorben, war eine Schlüsselfigur der frühen italienischen Renaissancemalerei. Zunächst Schüler Giottos, absorbierte Daddi den revolutionären Naturalismus, Ausdruck und das Volumengefühl seines Meisters. Nach Giottos Tod wurde Daddi der führende Maler in Florenz und leitete eine produktive Werkstatt, die sich auf kleine Andachtstabernakel und tragbare Altarbilder spezialisierte. Seine künstlerischen Formeln, die Giottos Strenge mit Süße und Lyrik milderten, bestimmten die Florentiner Malerei bis zur zweiten Hälfte des vierzehnten Jahrhunderts. In seiner späteren Phase wurde sein Stil zunehmend monumentaler, während er die Fähigkeit zur Vermittlung menschlicher Gefühle bewahrte.
Nachwirkung
Daddis Spezialisierung auf kleinformatige Werke und tragbare Altarbilder trug wesentlich zur Entwicklung privater Andachtskunst im vierzehnten Jahrhundert in Florenz bei. Seine Werkstatt produzierte hoch erfolgreiche Formeln für die Darstellung der Jungfrau und des Kindes, die in zahlreichen Varianten wiederholt wurden und ein visuelles Vokabular etablierten, das die Florentiner Malerei Jahrzehnte lang dominierte. Indem er sich von den Konventionen der vorangegangenen Generation gotischer Künstler löste und Giottos volumetrische Innovationen mit einer intimeren, lyrischen Sensibilität synthetisierte, prägte Daddis Werk die Trajektorie der frühen Renaissancekunst und definierte den Standard für häusliche und kleinformatige religiöse Objekte bis weit ins spätere Trecento.
Artist & collection
Artist
Bernardo Daddi (c. 1280 – 1348) was an early Italian Renaissance painter and the leading painter of Florence of his generation. He was one of the artists who contributed to the revolutionary art of the Renaissance,…










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