Artwork
The Great Last Judgement

The Great Last Judgement is an oil painting by the Flemish Baroque painting artist Peter Paul Rubens. It dates from 1617 and is held in the collection of the Bavarian State Painting Collections.
About this work
Sujet und Bedeutung
Das Große Jüngste Gericht zeigt die biblische Szene des Jüngsten Gerichts, mit Gottvater oben in der Mitte und Jesus direkt unter ihm, flankiert von der Jungfrau Maria zu seiner Rechten und Mose mit den Zehn Geboten zu seiner Linken. Die Komposition trennt die Seligen, die links aufsteigen, von den Verdammten, die rechts in die Hölle stürzen, während Figuren am unteren Bildrand die auferstandenen Toten darstellen. Das Werk wurde von Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf von Neuburg, für die Jesuitenkirche in Neuburg an der Donau als Altarbild für den Hochaltar in Auftrag gegeben und spiegelt kontrareformatorische Themen von göttlichem Gericht und Erlösung wider. Nachdem es durch die Privatsammlung von Johann Wilhelm, Kurfürst von der Pfalz, gegangen war, gelangte es 1805/06 in die Alte Pinakothek in München, wo es seit der Museumsgründung 1836 auf Dauer in Saal VII, dem Rubenssaal, an seinem ursprünglichen Platz zu sehen ist. Die Ikonographie umfasst traditionelle Symbole wie die Zehn Gebote, die Mose hält, und den himmlischen Aufstieg der Auserwählten, während die dramatische Darstellung nackter Körper sowie die Darstellung von Erlösung und Verdammnis seine theologische Funktion während der katholischen Reformation unterstreichen. Die zeitgenössische Rezeption hob die menschlich gemilderte Christusfigur hervor, die die Auserwählten mit Zärtlichkeit einlädt, im Gegensatz zu den dunkleren späteren Jüngsten-Gericht-Werken, und Gelehrte haben die Komposition als visuelle Bekräftigung der kontrareformatorischen Lehre bezüglich Auferstehung und göttlichem那儿 Gericht interpretiert. Die Forschung betont das monumentale Format des Gemäldes, das 608,5 mal 463,5 Zentimeter misst, und seinen Status als Rubens' größtes Werk, das zwischen 1614 und 1617 mit Beiträgen von neun bis neunzehn Assistenten unter Rubens' Aufsicht entstand. Das komplexe Programm des Werks greift auf frühere Modelle wie Rubens' Skizze für Das Jüngste Gericht von 1615-1616 zurück und integriert Elemente verwandter Altarbilder, die für dieselbe Kirche in Auftrag gegeben wurden, darunter Seitentafeln mit der Anbetung der Hirten und der Ausgießung des Heiligen Geistes, die heute in der Staatsgalerie Neuburg aufbewahrt werden.
Technik und Stil
Stilistisch ist das Gemälde im kontrareformatorischen Barock verwurzelt und zeigt eine lebendige und dramatische Darstellung des Jüngsten Gerichts.
Das Große Jüngste Gericht ist ein Ölgemälde auf Leinwand, das in Rubens' Werkstatt zwischen 1614 und 1617 ausgeführt wurde. Sein monumentales Format von 608,5 cm Höhe und 463,5 cm Breite erforderte das Zusammennähen mehrerer Leinwandstücke. Es ist das größte Gemälde, das Rubens je geschaffen hat, und bleibt das größte Werk in der Alten Pinakothek. Komposition und letzte Hand sind von Rubens selbst, und sein ist die einzige Signatur auf dem Werk, obwohl geschätzt neun bis zwanzig Werkstattassistenten zur Ausführung beigetragen haben sollen. Stilistisch ist das Gemälde im kontrareformatorischen Barock verwurzelt und zeigt eine lebendige und dramatische Darstellung des Jüngsten Gerichts. Christus als Richter thront an der Spitze der Komposition, flankiert von der Jungfrau Maria und Mose mit den Gesetzestafeln, während die Seligen links aufsteigen und die Verdammten rechts in die Hölle gestoßen werden. Die Darstellung nackter Figuren erregte in seiner ursprünglichen kirchlichen Umgebung Anstoß, und die Leinwand wurde bis 1692 teilweise verdeckt.
Geschichte und Provenienz
Das Große Jüngste Gericht befindet sich in der Alten Pinakothek in München unter der Inventarnummer 890 und ist zentral in Saal VII im ersten Stock ausgestellt. Das Werk gelangte durch die Privatsammlung von Johann Wilhelm, Kurfürst von der Pfalz, in den Museumsbestand, nachdem es 1805/06 aus der Düsseldorfer Galerie verbracht worden war. Es wurde ursprünglich von Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf von Neuburg, für den Hochaltar der Hofkirche in Neuburg an der Donau 1617 in Auftrag gegeben und später in die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen überführt. Das Gemälde ist das größte im Museum und befindet sich an seinem ursprünglichen Ausstellungsort seit der Museumsgründung 1836.
Zwei Seitentafeln, die Anbetung der Hirten und die Ausgießung des Heiligen Geistes, sind in der Staatsgalerie Neuburg untergebracht.
Kontext
Das Große Jüngste Gericht wurde von Peter Paul Rubens zwischen 1614 und 1617 als Ölgemälde auf Leinwand für die Jesuitenkirche in Neuburg an der Donau geschaffen, in Auftrag gegeben von Wolfgang Wilhelm, Pfalzgraf von Neuburg. Das Werk zeigt den Jüngsten Tag mit Gottvater an der Spitze, Christus darunter, der Jungfrau Maria zu seiner Rechten und Mose mit den Gesetzestafeln zu seiner Linken; die Seligen steigen links auf, während die Verdammten rechts in die Hölle stürzen, und das untere Register zeigt die Auferstandenen und Sterbenden. Nach seiner Fertigstellung wurden das Gemälde und zwei Seitentafeln in der Hofkirche installiert, später 1805/06 in die Alte Pinakothek in München verbracht, wo es auf Dauer in Saal VII, der größten Galerie des Museums, ausgestellt ist und das einzige Kunstwerk darstellt, das noch an der Position von der Museumsgründung 1836 steht. Die zeitgenössische Rezeption war gemischt: Jacob Burckhardt äußerte eine kritische Bewertung, während die Theologin Mareike Hartmann die mitfühlende Darstellung Christi gegenüber den Auserwählten lobte, was der Komposition einen insgesamt positiveren Ton verleiht im Vergleich zu Rubens' späteren, dunkleren Jüngsten-Gericht-Werken.
Nachwirkung
Das Große Jüngste Gericht hat sich einen prominenten Platz im Kanon der westlichen religiösen Malerei gesichert. Es ist das größte Werk, das Rubens je gemalt hat, und bleibt das größte Gemälde in der Alten Pinakothek, wo es seit der Museumsgründung 1836 dieselbe zentrale Position in Saal VII einnimmt. Der Saal, bekannt als der "Rubenssaal", wurde um die Leinwand herum konzipiert, wobei sein Triumph ingress gegenüber dem Gemälde bewusst auf das Werk Bezug nimmt.
Das Gemälde eröffnete zudem eine Reihe verwandter Jüngsten-Gericht-Kompositionen von Rubens, vor dem Kleinen Jüngsten Gericht von 1619 und dem Sturz der Verdammten von 1620. Seine Rezeption war gemischt: Der Schweizer Historiker Jacob Burckhardt beurteilte das Werk eher abfällig, während die Theologin Mareike Hartmann den thronenden Christus als "sehr menschlich und zärtlich" beschrieb, was der Gerichtsszene einen bemerkenswert positiven Ton verleiht im Vergleich zu Rubens' späteren, dunkleren Behandlungen des Themas.
Die Leinwand wurde als eines der "105 entscheidenden Werke der westlichen Malerei" in Michel Butors musée imaginaire aufgenommen, was ihren Status als Meisterwerk der kontrareformatorischen Barockkunst festigt.
Artist & collection
Artist
Sir Peter Paul Rubens ( ROO-bənz; Dutch:; 28 June 1577 – 30 May 1640) was a Flemish artist and diplomat.















