Artwork
Our Lady of the Don

Our Lady of the Don is a tempera painting by the Byzantine icon painting artist Theophanes the Greek. It dates from 1392 and is held in the collection of the Tretyakov Gallery. Die Don-Muttergottes (russisch: Донская икона Божией Матери) ist eine Eleusa-Ikone aus dem 14.
About this work
Die Don-Muttergottes ist ein Gemälde aus dem Jahr 1382. Es ist ein Werk von Theophanes dem Griechen.
Das Gemälde stellt die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind dar. Dies ist ein Beispiel für eine Eleusa-Ikone, eine Art von Ikone, die die Jungfrau Maria mit ihrem Kind zeigt.
Sie können mehr über die Technik erfahren, die zur Schaffung dieses Gemäldes verwendet wurde, indem Sie nach Tempera suchen.
Thema und Bedeutung
Über ihre marianische Ikonographie hinaus trägt die Ikone in der russisch-orthodoxen Tradition eine schützende und militärische Symbolik.
Die Don-Muttergottes ist eine Eleusa-Ikone, die die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind zeigt, eine zarte kompositorische Variante, bei der die Gottesmutter ihren Sohn mit traurigen, liebevollen Augen betrachtet. Die französische Quelle beschreibt sie als eine der lyrischsten Varianten der Wladimirer Muttergottes, während der Wikidata-Eintrag die dargestellten Figuren als Maria, eine Frau, eine Mutter, das Jesuskind und einen Jungen bestätigt, wobei das Hauptthema als Madonna mit Kind identifiziert wird.
Über ihre marianische Ikonographie hinaus trägt die Ikone in der russisch-orthodoxen Tradition eine schützende und militärische Symbolik. Den Quellen zufolge wird sie als Beschützerin gegen fremde Feinde und Häresie verehrt und am 1. September (19. August nach julianischem Kalender) begangen. Die Rückseite des Tafelbildes zeigt eine separate Darstellung der Entschlafung der Jungfrau, was die eschatologische und fürbittende Bedeutung der Ikone unterstreicht.
Technik und Stil
Die Don-Muttergottes ist in Tempera auf Holztafel ausgeführt, wobei das Gemälde etwa 86 mal 68 cm misst. Die Ikone gehört zum Eleusa-Typus und stellt die Jungfrau Maria mit dem Jesuskind dar; sie gilt als eine der lyrischsten Varianten des Typus Wladimirer Muttergottes, wobei traurige, zärtliche Augen auf das Kind gerichtet sind. Stilistisch steht das Werk in enger Verbindung zur Manier des Theophanes der Grieche. Seine Behandlung des Lichts, das von der Gestalt Christi ausgeht und aus der umgebenden Dunkelheit hervortritt, gerahmt von goldenen Gewändern, erinnert an die Theophanes zugeschriebenen Fresken in Nowgorod. Die Rückseite der Tafel trägt eine zweite Komposition, die Entschlafung der Jungfrau, die Gelehrte ebenfalls dem Kreis des Theophanes oder einem in seiner Werkstatt ausgebildeten nowgorodischen Maler zuschreiben.
Geschichte und Provenienz
Die Ursprünge und das genaue Entstehungsdatum der Ikone sind umstritten, doch wird sie traditionell Theophanes dem Griechen zugeschrieben und zwischen 1382 und 1395 datiert. Ein Schenkungsbuch des Donskoi-Klosters aus dem Jahr 1692 behauptet, das Werk sei ein Geschenk der Donkosaken an Fürst Dmitri Donskoi vor der Schlacht von Kulikovo im Jahr 1380 gewesen, eine Erzählung, die viele Gelehrte als Folklore betrachten. Alternative Theorien gehen davon aus, dass die Ikone nach der Schlacht gemalt wurde, möglicherweise für die Entschlafenskathedrale im Simonow-Kloster oder die Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Kolomna, wo Theophanes und seine Schüler an Freskoensembles arbeiteten. Der erste schriftliche Hinweis erscheint in der Nikon-Chronik in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die Ikone gelangte 1930 in die Sammlung der Tretjakow-Galerie und verblieb dort bis zum 4. April 2026, als sie zur öffentlichen Verehrung an die Christus-Erlöser-Kathedrale übergeben wurde, mit der künftigen Aufstellung in der Großen Kathedrale des Donskoi-Klosters, wobei ihr Status als Staatseigentum unter der Verwaltung der Galerie erhalten bleibt.
Die Ikone ist seit 1930 Teil der Sammlung der Tretjakow-Galerie und wurde zuvor nach ihrer Wiederentdeckung im Jahr 1919 im Staatlichen Historischen Museum ausgestellt. Historisch wurde das Werk jährlich um den 1. September herum im Donskoi-Kloster gezeigt, um mit seinem Festtag übereinzustimmen. Im April 2026 wurde die Ikone für einen Zeitraum von neunundvierzig Jahren an die Russisch-Orthodoxe Kirche übergeben und feierte ihr Debüt zur öffentlichen Verehrung in der Christus-Erlöser-Kathedrale in Moskau. Sie soll dort verbleiben, bis die Restaurierung im Donskoi-Kloster abgeschlossen ist, woraufhin sie im Ikonostase der Großen Kathedrale des Klosters installiert wird. Trotz dieser langfristigen Leihe behält das Kunstwerk seinen Status als Staatseigentum unter der administrativen Verwaltung der Tretjakow-Galerie.
Kontext
Die kritische Rezeption der Don-Muttergottes spiegelt ihre anhaltende symbolische Resonanz im kulturellen Gedächtnis Russlands wider, insbesondere durch ihre umstrittenen Ursprünge und ihre sich wandelnde Patronage. Die Forschung verortet das Werk an der Schnittstelle der russischen religiösen Kunst des 14. Jahrhunderts und der politischen Narrative des Moskauer Großfürstentums, wobei die Debatten sich auf seine Urheberschaft und ikonographische Abkunft konzentrieren. Die Zuschreibung an Theophanes den Griechen oder seinen Kreis bleibt umstritten, obwohl stilistische Analysen von Persönlichkeiten wie Viktor Lasarew seine technische Meisterschaft und seinen möglichen Einfluss auf die nowgorodischen Maltraditionen unterstreichen. Historisch war die Verehrung der Ikone strategisch mit entscheidenden Ereignissen wie der Schlacht von Kulikovo (1380) und der Eroberung von Kasan (1552) verbunden, was ihre Rolle als schützendes Amulett für russische militärische Unternehmungen bekräftigte. Dieses symbolische Gewicht hielt sich durch die zaristische und sowjetische Ära hindurch und gipfelte in der staatlich verwalteten Verlegung zum Donskoi-Kloster und zur Christus-Erlöser-Kathedrale, was ihre anhaltende institutionelle Bedeutung unterstreicht. Die Doppelfunktion der Ikone als Andachtsobjekt und historisches Artefakt hat ihre fortwährende Relevanz sowohl im akademischen Diskurs als auch in der öffentlichen Ritualpraxis gesichert, wie ihre jährlichen zeremoniellen Verlegungen und Konservierungsmaßnahmen belegen.
Artist & collection
Artist
Theophanes the Greek (Russian: Феофан Грек, romanized: Feofan Grek; Greek: Θεοφάνης; c.


















