Artwork
Death of the Pharaoh's Firstborn Son

Death of the Pharaoh's Firstborn Son is an oil painting by Lawrence Alma-Tadema. It dates from 1872 and is held in the collection of the Rijksmuseum.
About this work
Sujet und Bedeutung
Die Szene konzentriert sich auf die persönliche Tragödie der ägyptischen Königsfamilie statt auf den Sieg von Moses und Aaron, die im Hintergrund erscheinen.
Das Gemälde zeigt die Folgen der zehnten Plage Ägyptens, bei der Gott die Erstgeborenen des Pharao erschlägt, wie im Buch Exodus beschrieben. Die Szene konzentriert sich auf die persönliche Tragödie der ägyptischen Königsfamilie statt auf den Sieg von Moses und Aaron, die im Hintergrund erscheinen. Der Pharao starrt reglos wie eine Granitstatue, während seine Gemahlin über ihrem sterbenden Sohn trauert, dessen Amulett ihn nicht beschützen konnte. Diese Komposition schafft eine Atmosphäre von Stille und Resignation, die von Biograph Percy Cross Standing als eine "Konzeption stummer Entsetzen" beschrieben wurde.
Technik und Stil
Entstanden 1872, ist Death of the Pharaoh's Firstborn Son ein Ölgemälde auf Leinwand in den Maßen 77 mal 124,5 Zentimeter. Das Werk verkörpert den ästhetischen Stil der "olympischen" Variante des Präraffaelismus, gekennzeichnet durch eine zurückhaltende Atmosphäre von Stille und Resignation statt übertriebenen Pathos'. Alma-Tadema integrierte umfassende archäologische Kenntnisse in die Komposition und verwendete authentische Details wie ein Kartuschenhieroglyphen von Ramses II. sowie Artefakte, die denen im British Museum ähneln, darunter eine Ohrstele. Die Farbgebung und das Chiaroscuro sind streng von der düsteren Stimmung der Innenraumszenerie und dem tragischen Sujet bestimmt. Diese akribische historische Genauigkeit und psychologische Tiefe spiegelt die Abhängigkeit des Künstlers von wissenschaftlichen Texten und persönlicher Korrespondenz mit Ägyptologen wider.
Geschichte und Provenienz
Lawrence Alma-Tadema malte Death of the Pharaoh's Firstborn Son 1872 als Ölgemälde auf Leinwand, das von seinem Stammhändler Ernest Gambart in Auftrag gegeben wurde. Das Gemälde wurde umgehend gefeiert, noch im selben Jahr von der Pall Mall Gazette zum Werk des Jahres gekürt, und errang später eine Goldmedaille bei der Pariser Weltausstellung 1878 sowie beim Salon. 1879 kaufte Alma-Tadema das Stück von Gambart zurück und behielt es als sein persönliches Lieblingswerk bis zu seinem Tod. Gemäß den Bestimmungen seines Testaments vermachte der Künstler das Werk dem Rijksmuseum in Amsterdam, mit dem ausdrücklichen Wunsch, dass ein Meisterwerk des in den Niederlanden geborenen Malers in der Sammlung seines Heimatlandes verbleibe. Das Werk zeigt die zehnte Plage Ägyptens und nutzt authentische archäologische Details wie ein Kartuschenhieroglyphen von Ramses II., um die biblische Erzählung ins dreizehnte Jahrhundert v. Chr. zu verorten.
Das Gemälde befindet sich in der Sammlung des Rijksmuseum in Amsterdam. Alma-Tadema schuf es 1872 für seinen Stammhändler Ernest Gambart, und 1879 kaufte er es zurück, um es für den Rest seines Lebens als sein Lieblingswerk zu behalten. In seinem Testament vermachte er es dem Rijksmuseum, in der Hoffnung, dass wenigstens eines seiner Gemälde in eine bedeutende Sammlung seines Heimatlandes Niederlande gelange.
Das Werk wurde im Pariser Salon von 1874 gezeigt, wo es eine Goldmedaille gewann, und erneut auf der Pariser Weltausstellung von 1878, wo es eine weitere Goldmedaille erhielt. Im Jahr seiner Entstehung ernannte die Pall Mall Gazette es zum Gemälde des Jahres.
Kontext
Alma-Tademas Death of the Pharaoh's Firstborn Son (1872) wurde bei seiner Premiere gefeiert, gewann eine Goldmedaille beim Pariser Salon von 1878 und wurde 1872 von der Pall Mall zum Gemälde des Jahres gekürt. Kritiker wie Carel Vosmaer betonten die psychologische Tiefe des Werks und würdigten die zurückhaltende Darstellung des Trauers des Pharao als "stummes Entsetzen".
Das Gemälde verbindet Alma-Tademas archäologische Strenge mit einem seltenen biblischen Sujet, verankert die Szene im Exodus und bevölkert sie mit authentischen ägyptischen Artefakten, die er im British Museum studierte. Die Einbeziehung des Kartuschenhieroglyphen von Ramses II. verortet den Exodus ins dreizehnte Jahrhundert v. Chr. und spiegelt seine Abhängigkeit von Wilkinsons The Manners and Customs of the Ancient Egyptians sowie seine Freundschaft mit Ägyptologen wie Georg Ebers wider. Auf dem Salon von 1874 ausgestellt, positionierte die klassische Haltung des Werks innerhalb einer präraffaelitischen Ästhetik dieses in den breiteren viktorianischen Debatten über Realismus und historische Rekonstruktion.
Artist & collection
Artist
Sir Lawrence Alma-Tadema ( AL-mə TAD-ay-mə; born Lourens Alma Tadema, Dutch:; 8 January 1836 – 25 June 1912) was a Dutch painter who later settled in the United Kingdom, becoming the last officially recognised denizen in 1873.
















