Artwork

Saint Rosalia

Saint Rosalia, by Anthony van Dyck, oil, 1625
Saint Rosalia, by Anthony van Dyck, oil, 1625

Saint Rosalia is an oil painting by the Flemish Baroque painting artist Anthony van Dyck. It dates from 1625 and is held in the collection of the Museo del Prado.

About this work

Das Werk gelangte von einem privaten Besitzer in den Besitz des spanischen Königshauses, bevor es seinen heutigen Standort fand.

Dieses Gemälde zeigt die Heilige Rosalia, ein Ölgemälde von Anthony van Dyck aus dem Jahr 1625. Es ist ein religiöses Porträt, das einer lokalen Heiligen gewidmet ist. Das Werk gelangte von einem privaten Besitzer in den Besitz des spanischen Königshauses, bevor es seinen heutigen Standort fand.

Eine Besonderheit: Der König von Spanien erwarb es 1664 durch seinen Vertreter in Neapel. So gelangte es nach Madrid.

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Gegenstand und Bedeutung

Das Gemälde zeigt die Heilige Rosalia von Palermo, die Schutzpatronin dieser sizilianischen Stadt, in einem Zustand religiöser Ekstase am Eingang einer Höhle, mit zum Himmel erhobenen Blicken. Ein Putto krönt sie mit einem Blumenkranz, während sie ihre rechte Hand über ihren roten Haaren an die Brust presst und ihre linke Hand auf einen menschlichen Schädel legt. Der Schädel als Memento Mori verweist auf die Meditation über die Sterblichkeit und Buße, was der Assoziation der Heiligen mit dem Einsiedlerleben und damit auch der Pest entspricht, die Van Dyck in der Mitte der 1620er Jahre in Palermo zu diesem Werk inspirierte. Das Format in Dreiviertellänge sowie der hinzugefügte Schädel unterscheiden diese Version von verwandten Ganzkörperdarstellungen derselben Komposition und verstärken den Fokus auf Kontemplation und asketischen Rückzug.

Technik und Stil

Das Werk ist ein um 1625 in Palermo, Sizilien, entstandenes Ölgemälde auf Leinwand. Es stellt die Heilige Rosalia dar, wie sie von einem Cherub mit einem Blumenkranz bekrönt wird; sie ist in Dreiviertellänge gezeigt, hält einen Schädel in ihrer linken Hand und ruht ihre rechte Hand auf ihrer Brust, wobei sie ihre roten Haare bedeckt. Die Komposition nutzt ein vertikales Format und verbindet den Einfluss von Pietro Novelli mit dem charakteristischen Naturalismus Van Dycks. Das Gemälde befand sich ursprünglich im Besitz von Giovan Francesco Serra di Cassano, wurde 1664 durch den Vizekönig von Neapel für Philipp IV. von Spanien erworben und gehört seitdem zur Sammlung des Museo del Prado.

Die Technik verwendet Ölfarbe auf Leinwanduntergrund mit einer zurückhaltenden Palette und einer feinen Modellierung, die den ekstatischen Ausdruck der Heiligen und den symbolischen Schädel als Memento Mori hervorhebt. Zu den formalen Qualitäten gehören eine ausgewogene Komposition, Chiaroscuro-Beleuchtung sowie eine verfeinerte Wiedergabe von Geweben und Haaren, die den Übergangsstil zwischen Hochrenaissance und Barock widerspiegeln.

Geschichte und Provenienz

Saint Rosalia ist ein um 1625 in Palermo, Sizilien, von Anthony van Dyck gemaltes Ölgemälde auf Leinwand, entstanden während einer Zeit, in der der Künstler aufgrund eines Pestausbruchs in der Stadt festsaß. Das Werk befand sich ursprünglich im Besitz von Giovan Francesco Serra di Cassano. Es gelangte später in die spanische Königssammlung, als Philipp IV. von Spanien es 1664 durch seinen Vizekönig von Neapel, Gaspar de Bracamonte, erwarb. Das Gemälde wird heute vom Museo del Prado in Madrid verwahrt, wo es weiterhin Teil der Sammlung ist. Die Leinwand gehört zu einer Gruppe verwandter Kompositionen der Heiligen Rosalia, die Van Dyck in der Mitte der 1620er Jahre in Palermo schuf und die ihre grundlegende Anordnung mit drei Begleitversionen teilt, die sich heute in Palermo, London und Houston befinden. Alle vier Werke wurden 2011-2012 an die Dulwich Picture Gallery ausgeliehen. Das Gemälde wird im Museo del Prado in Madrid aufbewahrt. Es befand sich ursprünglich im Besitz von Giovan Francesco Serra di Cassano, bevor es 1664 durch seinen Vizekönig von Neapel, Gaspar de Bracamonte, für Philipp IV. von Spanien erworben wurde. 2011-2012 wurde das Werk im Rahmen einer Ausstellung, die weitere Versionen der Heiligen Rosalia aus derselben Serie umfasste, an die Dulwich Picture Gallery ausgeliehen.

Kontext

Die Saint Rosalia von ca. 1625 von Anthony van Dyck entstand während des erzwungenen Aufenthalts des Künstlers in Palermo, wo die Pest der Mitte der 1620er Jahre eine eigenständige Gruppe von Werken zu diesem Thema prägte. Obwohl sie mit Kompositionen übereinstimmt, die in Palermo, London und Houston wiederholt wurden, wechselt Van Dycks Version von der Ganzkörperdarstellung zur Dreiviertellänge und führt einen Schädel in der linken Hand der Heiligen ein, was ihre Memento-Mori-Wirkung schärft. Das Gemälde gelangte 1664 durch den Erwerb des Vizekönigs Gaspar de Bracamonte für Philipp IV. in die spanische Königssammlung und befindet sich heute im Museo del Prado. Eine Ausleihe an die Dulwich Picture Gallery in den Jahren 2011-2012 verortete es im Rahmen einer umfassenderen Neubetrachtung von Van Dycks sizilianischer Periode und ihres stilistischen Austauschs mit Pietro Novelli.

Nachwirkung

Das Gemälde gelangte 1664 durch den Erwerb von Philipp IV. über seinen Vizekönig von Neapel in die spanische Königssammlung und ist seitdem im Museo del Prado verblieben, wo es einen Teil der ständigen Sammlung bildet. Es ist eines einer Reihe von Werken der Heiligen Rosalia, die Van Dyck während der Pestepidemie in Palermo in den 1620er Jahren malte; diese Werke teilten eine gemeinsame Komposition und beeinflussten den lokalen Maler Pietro Novelli. 2011-2012 lieh das Prado die Leinwand zusammen mit den drei verwandten Gemälden, die sich heute in Palermo, London und Houston befinden, an die Dulwich Picture Gallery für eine Sonderausstellung aus, was seine anhaltende wissenschaftliche und öffentliche Relevanz unterstreicht.

Saint Rosalia
Saint Rosalia, Luca Giordano

Artist & collection

Portrait of Anthony van Dyck

Artist

Anthony van Dyck

Sir Anthony van Dyck (; Dutch: Antoon van Dijck; 22 March 1599 – 9 December 1641) was a Flemish Baroque artist, who became the leading court painter in England after success in the Spanish Netherlands and Italy.

Museo del Prado

Museum

Museo del Prado

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